Sprechstunde für Bürger:innen
Die Sprechstunde findet in Präsenz statt!
Sitzungssaal des Ortsamtes Vegesack
Die Sprechstunde findet in Präsenz statt!
Sitzungssaal des Ortsamtes Vegesack
Ortsamt Vegesack – Sitzungssaal – Gerhard-Rohlfs-Str. 62 – 1. Etage
Copyright Text & Bild: Semmel Concert
„Der 9. November hat so viele Gesichter: Freude, Scham, Schuld, Hoffnung. Wer Musik macht, muss sich mit Geschichte beschäftigen – sonst bleibt er oberflächlich.“ (Campino)
Musik:
Heinrich Schütz: Musikalische Exequien SWV 279–281, 3 Motetten: Verleih uns Frieden SWV 372, Gib unsern Fürsten SWV 373, Selig sind die Toten SWV 391
Rudolph Mauersberger: Wie liegt die Stadt so wüst
Francis Poulenc: Un soir de neige
Benjamin Britten: Advance Democracy
Texte zu Ereignissen am 9. November
1918: Ausrufung der Republik
1923: Hitlerputsch
1938: Reichspogromnacht
1989: Mauerfall
Solisten:
Malwine Nicolaus, Franziska Poensgen (Sopran),
Aaron Schmitt (Altus),
Florian Stölzel (Tenor)
Francisco Henriques, Lukas Gerber (Bass1 und 2),
Violone: Dávid Budai
Orgel: Beate Röllecke
Laute: Nik Divall
Bremer RathsChor
Leitung: Kay Philipp Fuhrmann
Ticket-Preise: Preisgruppe I: 35 €, PG II: 30 €; PG III 25 € und PG IV 20 €, ermäßigt jeweils 5 € weniger.
Die Tickets können Sie direkt beim Chor bestellen, mailen Sie Ihre Kartenwünsche an ticket@raths-chor.de, oder sie können auch bei Nordwest-Ticket online erworben werden. Abendkasse ab 18.30 Uhr.
„Seid Menschen“ Diese Aufforderung der kürzlich verstorbenen Margot Friedländer hat sich der Bremer RathsChor als Leitmotiv für sein Konzert am 9. November 2025 gewählt. Der Tag ist für mehr als ein Ereignis der deutschen Geschichte schicksalsträchtig, zum Beispiel die Ausrufung der Weimarer Republik 1918, den Hitlerputsch 1923, die Reichspogromnacht 1933 und den Fall der Mauer 1989. Texte aus Tageszeitungen der jeweiligen Zeit werden die Musik ergänzen. Die Chorwerke „Musikalische Exequien“, drei Motetten aus der Geistlichen Chormusik von H. Schütz sowie die Komposition „Wie liegt die Stadt so wüst“ von R. Mauersberger bringen auf eindrucksvolle Weise in der Klangsprache ihrer Zeit sowohl zum Ausdruck, welches Leid Krieg und Zerstörung über die Menschen bringen wie auch die Hoffnung auf ein Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Dies war auch das Anliegen Margot Friedländers, die durch ihren unermüdlichen Dialog dazu beigetragen hat, jenem Wunsch einen lebendigen Ausdruck zu geben. In diesem Sinn wünscht sich der Bremer RathsChor, sein Konzert zu hören und zu verstehen. Ein Solistenensemble, Beate Röllecke an der Orgel und Nik Divall an der Laute werden den Chor unterstützen. Die Leitung hat Kay Philipp Fuhrmann, der auch den renommierten Hamburger Kodály-Chor leitet.
Vielen Dank an unsere Unterstützer, ohne die dieses Konzert nicht stattfinden könnte:
Weihnachtszauber und Schwärmerei, bunte Folklore und zartes Puppenspiel, lustiger Schneeflockenwalzer und nobler Gesellschaftstanz: Kaum ein Ballett enthält so viele verschiedene, aber entzückende Aspekte. Das ist „Der Nussknacker“, wie er 1892 im verschneiten Sankt Petersburg am Mariinsky Theater seine Uraufführung erlebte.
Üppige Bühnenbilder und die grandiose, von einem hervorragenden Orchester live gespielte Musik von Peter I. Tschaikowsky beglücken und entführen Sie: in die Traumwelt des Mädchens Clara, das an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht. Ein nächtlicher Kampf mit Mäusen und die Verlebendigung aller Spielsachen gehören dazu.
Und dann kommt der charmante Prinz, der sich nachts aus dem hölzernen Nussknacker schält! Er ist ein Symbol für die jungmännliche Kraft, aber zugleich so schutzbedürftig wie ein Zinnsoldat. Clara hilft ihm in der Weihnachtsnacht, gegen die grotesken Mäuse zu gewinnen. Zum Dank reist der Jüngling mit ihr ins Reich der Magie.
Dort warten heitere, auch exotische Abenteuer auf die beiden. Es ist fast eine tänzerische Weltreise. Wie dieses Märchen wohl ausgeht, mit einer Hochzeit oder mit Claras Erwachen? Das müssen Sie und Ihre Familie selbst erkunden.
Denn dieses Ballettmärchen gehört in jede behütete Kindheit. Zeigen Sie es Ihrem Nachwuchs, damit die Liebe zur sanftmütigen, doch sprungstarken Kunst des klassischen Tanzes nicht verloren geht. Gerade junge Menschen lassen sich hier so gern verzaubern.
Seidenschleifen, Spitzenschuhtanz, Spagatsprung: Es gibt viel zu gucken und zu bestaunen. Auch die Gesamtheit der detailfreudigen Inszenierung mit dem virtuos-akrobatischen Tanz im Stil von Marius Petipa wird niemals enttäuschen. Sie ist spektakulär.
Copyright Text & Bild: MTB GmbH
Spannende Krimis als mitreißendes Live-Hörspiel
Mit Wanja Mues, Antoine Monot und Beatboxer Marvelin ab Herbst 2025 auf Tour
München – Zwei Stars, Millionen Fans und eine Kultfigur: Antoine Monot („Behringer und die Toten“, „Ein Fall für zwei“) und Wanja Mues („Ein Fall für zwei“) bringen ab Herbst 2025 das Live-Hörspiel „Pater Brown“ auf die Bühne. Verstärkt werden sie von Marvelin, einem der gefragtesten Beatboxer im deutschsprachigen Raum, der die komplette Geräusch- und Klangwelt live vor den Augen des Publikums erschafft.
Statt trockener Literatur erwartet die Zuschauer:innen spannende Krimis voller Wendungen, ein Abend zum Miträtseln – mit einem Sounddesign, das es so noch nicht gegeben hat. Von Kirchenglocken und Schmiedefeuer bis zu düsteren Windböen und Stimmengewirr: Marvelin verwandelt allein mit seiner Stimme die Bühne in eine ganze Welt.
Zum Auftakt stehen zwei packende Fälle auf dem Programm:
„Wir wollten Chestertons Fälle als das erlebbar machen, was sie sind: spannende Krimis, die zum Miträtseln einladen – nahbar, modern und mit einem Sound, der unter die Haut geht“, sagt Wanja Mues. Die Buchfassungen haben Stefanie Sick (auch Produktionsleitung) und Antoine Monot erstellt, die künstlerische Leitung bei der Gestaltung des Abends haben alle drei, Antoine Monot, Wanja Mues & Stefanie Sick. Letztere ist auch für die Produktion zuständig.
„Das Publikum erlebt uns diesmal nicht im Fernsehen, sondern hautnah: als Pater Brown und Erzähler live auf der Bühne. Ein einzigartiger Abend für alle, die Lust haben, mitzufiebern und mitzuraten“, ergänzt Antoine Monot.
Zwei Publikumslieblinge live erleben
Seit über zwölf Jahren begeistern Wanja Mues und Antoine Monot im ZDF-Krimi-Dauerbrenner „Ein Fall für zwei“ im Schnitt 4,5 Millionen Zuschauer:innen pro Folge. Noch bis zum 17. Oktober 2025 laufen jeden Freitag um 20:15 Uhr im ZDF neue Episoden.
Jetzt gibt es die seltene Gelegenheit, das Duo außerhalb des Bildschirms live und hautnah auf der Bühne zu erleben.
Eine Kultfigur mit Geschichte
Die Figur des Pater Brown wurde schon durch Heinz Rühmann (Kino, 1960–1968) und Ottfried Fischer (ARD-Serie, 2003–2014) einem Millionenpublikum bekannt. Mit Monot, Mues und Marvelin wird die Reihe nun als modernes Live-Hörspiel neu inszeniert – spannend, interaktiv und zeitgemäß.
Copyright Text & Bild: © Konzertbüro Augsburg
Eine leichte Theater-Komödie
Das Erfolgstheaterstück auf im Herbst/Winter 2025
Der Cast:
Stefanie Hertel, Stuart Sumner, Rebecca Lara Müller, David-Jonas Frei, Martin Schranz und Sascha Hödl
Als Sound-Pioniere verschmelzen die Performer:innen des London Symphonic Rock Orchestra die unbändige Kraft des klassischen Klangkörpers mit innovativer Technologie. In mitreißender Manier und ganz im Spirit des rauen, rebellischen Rocks liefern sie spektakuläre Live-Shows mit ikonischen Rock-Hits u.a. von AC/DC, Led Zeppelin, Metallica, Iron Maiden, Guns N‘ Roses, Evanescence, Motörhead, Foo Fighters, Rage Against The Machine, System of a Down und vielen mehr!
Das London Symphonic Rock Orchestraist ein Ensemble aus 12 klassisch ausgebildeten Künstler:innen, deren Liebe zur Rockmusik und deren immenses Talent sie verbindet. Seit seiner Gründung im Jahr 2018 begeistert dieses einzigartige Orchester das Publikum weltweit. Das London Symphonic Rock Orchestra hat bereits mehr als 200 Shows vor über 400.000 Fans gespielt und mit zahlreichen prominenten Künstler:innen gemeinsam die Bühnen gerockt, darunter die Trevor Horn Band und Queen Machine.
Wie Rock-Warriors erscheinen die Musiker:innen auf der Bühne, die in einen mit Kerzen erleuchteten Fantasiewald verwandelt wird. Das London Symphonic Rock Orchestra fesselt die Fans mit seiner hypnotisierenden Performance und einer elektrisierenden Atmosphäre und zieht sie mit seiner überwältigenden Sound-Gewalt in Bann.
Das Publikum darf sich auf neu interpretierte Best-Of-Hits der berühmtesten internationalen Rock-Legenden freuen und erlebt einen Abend voller explosiver Orchester-Energie, mit der das London Symphonic Rock Orchestra die Bühne beben lässt!
Copyright Text & Bild: River Concerts GmbH
Eine spielerische Auseinandersetzung mit Gefängnis Ein Theaterprojekt des Hoppenbank e.V. im Rahmen der Aktionstage Gefängnis
»Gehe nicht über Los!« – dieser Satz ist bei vielen wohl ebenso tief im Gedächtnis vergraben wie das zugehörige Monopoly-Spiel im Schrank. Die unmissverständliche Aufforderung der Aktionskarte dient als Strafe: Gehe in das Gefängnis. Begib dich direkt dorthin. Auch in unserem Rechtsstaat ist sie gängige Praxis. Verdiente Strafe oder einfach Pech im Glücksspiel Leben?
»Gehe nicht über Los!« lädt zu einer kreativen und spielerischen Auseinandersetzung mit den Themen Strafe und Gefängnis ein. Angelehnt an die Gedanken und Erfahrungen der Teilnehmenden des Theaterprojekts entsteht eine Collage aus Erzählungen und Performances. Das Publikum schaut dabei nicht nur zu, sondern kann in diesem Theater-Spiel selbst aktiv werden. Welche neuen Bilder entstehen im Austausch? Können wir gedankliche Barrieren und hartnäckige Vorurteile überwinden?
Hinter »Gehe nicht über los!« stehen Menschen mit und ohne Hafterfahrung, die sich seit Januar 2025 mittels Gesprächen, Theaterübungen, literarischem und biografischem Schreiben mit ihren Erfahrungen und Vorurteilen zum Thema Gefängnis auseinandersetzen. Das Projekt war jederzeit offen für neue Menschen und es brauchte keine Vorerfahrung. Manche kamen regelmäßig, andere nur ein einziges Mal. Alle haben etwas zu erzählen.
Ein Projekt des Hoppenbank e.V.. Gefördert durch die Deutsche Fernsehlotterie, die Sparkasse Bremen und Airbus. Mit freundlicher Unterstützung der Schwankhalle.
Eintritt frei
Begrenzte Platzkapazität
Sie können telefonisch oder per Email Tickets reservieren:
0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de
Joachim Król Rezitation
Franziska Hölscher Violine
Martin Klett Klavier
Programm:
Texte von R. Willemsen, Musik von L. van Beethoven, I. Strawinsky, F. Poulenc, C. Debussy, J. Adams u. a.
Als im Februar 2016 Roger Willemsen mit 60 Jahren an Krebs starb, verstummte auf tragische Weise eine der führenden intellektuellen Stimmen Deutschlands viel zu früh. Um anlässlich seines 70. Geburtstags an den bedeutenden Publizisten und feinsinnigen Beobachter zu erinnern, finden sich seine Freunde Joachim Król und Franziska Hölscher gemeinsam mit Martin Klett für das neue Bühnenprogramm »Momentum« zusammen. Auszüge aus Willemsens sehr persönlichem Buch über die entscheidenden Augenblicke des Lebens treten hier in einen Dialog mit Komponisten, die in ihrer Musik von Eruptionen, Sehnsüchten und Widersprüchen unseres Lebens erzählen. Auf diese Weise entstehen Augenblicke von atmosphärischer Intensität ganz im Sinne von Willemsen, der so treffend gesagt hat: »Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten.«
Copyright Text & Bild: © Emil Levy