Clara Lösel – “Wehe Du gibst auf” Live 2025 – ein wundervoller und zugleich einzigartiger Abend mit Clartext – im Metropol Theater
Copyright Text & Bild: Semmel Concert
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Elisa muss ihre Geschwister von einem Zauber befreien: Diese wurden in Schwäne verwandelt und nehmen nur während der Nacht ihre menschliche Gestalt an. Sie bekommt rätselhafte Aufträge und begibt sich mutig auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Brüder zu finden und zu erlösen. Dafür hat sie genau ein Jahr Zeit und darf kein Wort mehr sprechen. Egal, wer ihr begegnet. Ihre Brüder dürfen ihr dabei nicht helfen und dann taucht auch noch dieser Prinz auf, der sie mit in sein Schloss nehmen will …
In dieser zauberhaften Märchenadaption verwandelt sich der Bühnenraum in eine magische Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Das junge Publikum wird aktiv eingebunden und unterstützt Elisa dabei, ihre Aufgaben zu meistern. Diese Geschichte ist ein Plädoyer für die Kraft, sich selbst zu vertrauen und Vielfalt anzuerkennen. Und es geht um Freundschaft und Zusammenhalt, um alle Hindernisse im Leben gemeinsam zu meistern.
Copyright Text & Foto: ka2oh/Zentrum für Kunst
Elisa muss ihre Geschwister von einem Zauber befreien: Diese wurden in Schwäne verwandelt und nehmen nur während der Nacht ihre menschliche Gestalt an. Sie bekommt rätselhafte Aufträge und begibt sich mutig auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Brüder zu finden und zu erlösen. Dafür hat sie genau ein Jahr Zeit und darf kein Wort mehr sprechen. Egal, wer ihr begegnet. Ihre Brüder dürfen ihr dabei nicht helfen und dann taucht auch noch dieser Prinz auf, der sie mit in sein Schloss nehmen will …
In dieser zauberhaften Märchenadaption verwandelt sich der Bühnenraum in eine magische Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Das junge Publikum wird aktiv eingebunden und unterstützt Elisa dabei, ihre Aufgaben zu meistern. Diese Geschichte ist ein Plädoyer für die Kraft, sich selbst zu vertrauen und Vielfalt anzuerkennen. Und es geht um Freundschaft und Zusammenhalt, um alle Hindernisse im Leben gemeinsam zu meistern.
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Elisa muss ihre Geschwister von einem Zauber befreien: Diese wurden in Schwäne verwandelt und nehmen nur während der Nacht ihre menschliche Gestalt an. Sie bekommt rätselhafte Aufträge und begibt sich mutig auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Brüder zu finden und zu erlösen. Dafür hat sie genau ein Jahr Zeit und darf kein Wort mehr sprechen. Egal, wer ihr begegnet. Ihre Brüder dürfen ihr dabei nicht helfen und dann taucht auch noch dieser Prinz auf, der sie mit in sein Schloss nehmen will …
In dieser zauberhaften Märchenadaption verwandelt sich der Bühnenraum in eine magische Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Das junge Publikum wird aktiv eingebunden und unterstützt Elisa dabei, ihre Aufgaben zu meistern. Diese Geschichte ist ein Plädoyer für die Kraft, sich selbst zu vertrauen und Vielfalt anzuerkennen. Und es geht um Freundschaft und Zusammenhalt, um alle Hindernisse im Leben gemeinsam zu meistern.
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Von März bis November 2025 haben sich ca. 12 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren regelmäßig einmal die Woche künstlerisch mit Kriminalgeschichten, bzw. mit dem Genre Krimi auseinandergesetzt. Theatergrundlagen wurden vermittelt und die Ideen der Jugendlichen wurden nach und nach zu einem eigenen Theaterstück zusammengesetzt. Mit großer Spielfreude, Humor und überraschender Bühnenpräsenz zeigen die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren eine bühnenreife Theaterpräsentation, die sie anhand von Kriminalgeschichten erarbeitet haben.
Jugendtheaterprojekt. Im Rahmen des Programms »tanz + theater machen stark des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.«.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Weihnachtsmärchen mit Musik für Zuschauer:innen ab 5 Jahren
Der Kaiser lebt in Saus und Braus. Wichtiger als seine Staatsgeschäfte sind ihm allerdings die neuesten und schillerndsten Gewänder: Seide, Samt und gepuderte Perücken statt Audienzen, Gesetzen und langweiligen Sitzungen. Wie man sonst von den Königen sagt „Seine Majestät befindet sich im Staatsrat“ so heißt es hier „der Kaiser ist im Ankleidezimmer“.
Eines Tages erhält der Kaiser von zwei Reisenden ein verlockendes Angebot: sie seien imstande, den allerschönsten Stoff, den man sich nur denken könne, zu weben. Außerdem habe der Stoff die wunderbare Eigenschaft, dass er für solche Menschen, die für ihren Beruf nicht taugten oder unerlaubt dumm seien, unsichtbar bliebe.
Der Kaiser ist begeistert: „Wenn ich solche Anzüge hätte, könnte ich leicht dahinterkommen, wer in meinem Reiche für sein Amt tauglich ist oder nicht, und ich könnte dann die Dummen von den Klugen unterscheiden.“ Er ahnt nicht, dass er auf zwei Betrüger hereinfällt.
Die Inszenierung der bremer shakespeare company erzählt das pompöse Leben am Hofe eines Herrschers und darüber, wie die Eitelkeit und die Macht der Illusion die Menschen dazu bringen, ihre Vernunft auszuschalten und ihrer eigenen Dummheit anheimzufallen.
Die Spielenden beziehen die Kinder spielerisch und musikalisch in den Hergang der Geschichte ein und machen die Theateraufführung so zu einem aktiven, gemeinschaftlichen Erlebnis.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Von William Shakespeare. Anschließend Publikumsgespräch.
Als sich Romeo und Julia kennenlernen, sind sie zwei ganz normale Teenager, denen etwas ganz Besonderes geschieht: auf den ersten Blick sind sie unsterblich (!) ineinander verliebt! Doch sie gehören zwei verfeindeten Familien an, die Verona mit ihrer blutigen Fehde aus Hass und Gewalt überziehen. Jeder Scherz eine Provokation, jedes Zusammentreffen– Krieg! Weder die Androhung drakonischer Strafen für Gewalttäter durch den Fürsten noch die Beschwichtigungen des Paters – die Stimmen von Vernunft und Friedfertigkeit treffen bei den beiden Gangs auf taube Ohren. Eine Versöhnung der Capulets und Montagues – unmöglich! Ihre Gefühle füreinander sind für die beiden Liebenden ein Schock, als sie erkennen, welcher Abgrund von überlieferter Feindschaft zwischen ihnen klafft, doch ihre Herzen und auch ihre Körper streben unaufhaltsam zueinander hin – eine heimliche Heirat besiegelt ihre Liebe. Aber wird sie auch die Geschichte des alten Familienhasses beenden?
Die Verbindung von Romeo und Julia hat Sprengkraft, die Opfer fordern wird – am Ende die beiden selbst!
Choreographierte Kämpfe geben die mit Aggressivität aufgeladene Atmosphäre authentisch wieder. Der Soundkünstler Daniel Mandolini (Beatboxer »Mando«) akzentuiert die sprachliche Kraft von Shakespeares Drama dieser fatalen Liebe mit Dynamik und Sound.
Die neue Inszenierung von »Romeo und Julia« (2001 in der Regie von Rainer Iwersen und 2013 in der Regie von Nora Somaini) hat der Schauspieler und Regisseur Michael Meyer herausgebracht. Ein Theaterabend, der mitten ins Herz zielt, auch und besonders bei jungen Zuschauer:innen.
Daniel Mandolini
Daniel Mandolini, besser bekannt als Beatboxer »Mando«, arbeitet praktisch nur mit Mikrofon und Stimme, wobei „Stimme“ es eigentlich kaum trifft. Er produziert Geräusche mit seinem Mund, die in der technischen Verstärkung und Verzerrung für vielfältige akustisch-atmosphärische Untermalungen eingesetzt werden können. Dazu gehören ganz poetische, an Naturgeräusche erinnernde Sounds wie Wind (säuselndes Lüftchen bis hin zu heulendem Sturm), Regentropfen bis hin zum Wolkenbruch mit Donnergrollen, aber auch Flügelschlagen von Vögeln und diverse Geräusche wie von Nachtigallen oder Insekten. Mit diesen Geräuschen kann man z.B. eine Tag- bzw. Nachtszene andeuten. Zweitens kann die akustische Untermalung auch abstrakt eingesetzt werden, um einen Spannungsbogen in der Handlung zu verstärken. Die Aggressivität und die Dynamik der Handlung kann mit »Mandos« Sounds enorm verstärkt werden.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Von William Shakespeare. »Die ArtVerwandten« mit der Musik des 1. Bremer Ukulelenorchester.
Den Diktator töten, den Staat vom Tyrannen befreien? – Das politische Attentat hat eine lange Geschichte, literarisch wie gesellschaftlich. In unserer Zeit, in der demokratische Strukturen plötzlich in Gefahr sind, ist diese Frage aktueller denn je. Wie weit wollen wir gehen, um Werte zu schützen, die lange Zeit als gegeben angenommen wurden und die, ganz fraglos, verteidigt werden müssen?
Doch, wenn ein Herrscher fällt, gibt es Profiteure und das sind meistens die Nächsten zur Macht. Shakespeares Drama zeigt uns unterschiedliche Machtmenschen, die wir als heutige Politiker Typen erkennen können: Populistinnen, Mitläufer, Autokratinnen. Das Thema spiegelt unterschiedliche Haltungen auch zu aktuellem politischen und gesellschaftlichen Geschehen wider. Es bietet sich deshalb geradezu an, von einer Gruppe von Amateur:innen erforscht zu werden.
Seit mittlerweile fast drei Jahren arbeitet die Gruppe zusammen, die sich Die ArtVerwandten nennt. Was sie antreibt, ist die Lust, gesellschaftlich relevante Fragen mit Mitteln von Stimme, Körper, Sprache und Spiel auf die Bühne zu stellen.
Mit Leidenschaft, Humor und Musik stürzt sich die Gruppe (ehem. »Der Chor«) ins Spiel:
Doris Wind, Pia Schreiber, Julia Odermatt, Michael Csont, Sandra Luther, Larissa Kroll, Karin Dörpmund, Fabi Heuermann, Dine Urbons, Nastja Roeseler, Stephanie Seumer, Anja Hölscher, Conny Korbel und Martin Dreifke. Leitung: Petra-Janina Schultz.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Die 23. szenische Lesung aus »Aus den Akten auf die Bühne«. Kooperation mit der Universität Bremen.
Die Karriere von Kurt A. Becher (1909-1995) zeigt exemplarisch, wie aus NS-Tätern nach 1945 „Mitläufer“ wurden, die (nicht nur) in der Wirtschaft erfolgreich agieren konnten. Erst Frühjahr 1982 löste die Journalistin Karla Müller – Tupath mit ihrem Buch »Reichsführers gehorsamster Becher – Eine deutsche Karriere« heftige Debatten in Bremen aus. Becher lehnte deshalb im Juli 1982 die Nominierung für den Aufsichtsrat von Hapag – Lloyd ab. Doch auch in Bremen wurde kein Prozess gegen Becher eröffnet. Nach fünf Monaten stellte die Staatsanwaltschaft Bremen das Ermittlungsverfahren gegen ihn Ende Oktober 1982 „aus Mangel an Beweisen“ ein – ohne Becher vernommen zu haben.
Der Getreidegroßhandel machte ihn zu einem der reichsten Männer in der BRD und verschaffte ihm wichtige Posten in der Bremer Wirtschaft.
Käthe Popall(1907-1984) kam aus einer Bremer Arbeiterfamilie. 1929 trat sie in die KPD ein. Im März 1935 wurde sie zusammen mit Max Maddalena (1895-1943), Adolf Rembte (1902-1937) und Robert Stamm (1900-1937) in Berlin verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte Max Maddalena zu lebenslänglichem und Käthe Popall zu 12 Jahren Zuchthaus. Adolf Rembte und Robert Stamm wurden in Berlin–Plötzensee hingerichtet. Nach der Befreiung im Mai 1945 lief sie vom Frauenzuchthaus Jauer in Sachsen zu Fuß nach Bremen. Im Juli 1946 genehmigte die Militärregierung ihre Berufung zur ersten Senatorin Bremens. Im Senat war sie zuständig für Gesundheit, Wiedergutmachung und Flüchtlinge. In der Bürgerschaft hielt sie zu diesen Themen leidenschaftliche Reden. Januar 1948 wurde sie von Kaisen nicht wieder nominiert, da eine Kommunistin nicht mehr erwünscht war. Bis 1951 war sie als Abgeordnete der KPD in der Bürgerschaft.
Auch in der Bremer Frauenbewegung hatte sie eine wichtige Rolle. 1946 gründete sie zusammen mit Irmgard Enderle, Agnes Heineken und Anna Stiegler den Bremer Frauenausschuss, in dessen Vorstand sie bis 1951 aktiv war.
Alfred Ries (1897-1967) dürften viele Bremerinnen und Bremer kennen aufgrund seiner engen Verbindung mit SV Werder Bremen, dessen Präsident er schon in der Weimarer Republik war. Er arbeitete auch für den HAG-Konzern. Im Oktober 1933 flüchtete Ries nach Jugoslawien. Seine Eltern wurden 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ermordet. Alfred Ries kehrte dennoch nach dem Ende der NS-Diktatur nach Bremen zurück. Er wurde wieder Präsident des SV Werder Bremen. 1953 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Zuletzt war er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Liberia. 1963 kehrte er nach Bremen zurück und übernahm wieder die Präsidentschaft von SV Werder Bremen. 1965 wurde Werder das erste Mal deutscher Fußballmeister. 1967 wurde Alfred Ries auf dem jüdischen Friedhof in der Nähe des Weserstadions begraben.
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Lesung im Rahmen der deutsch-namibianischen Kooperation »People of Song« und »Sound of Windhoek«
Die Lesung dokumentiert rund 100 Jahre der kolonialen Vergangenheit Bremens. Zentrale Fragen sind: Welche Interessen führten Männer und Frauen aus Bremen nach Afrika? Wie begegneten sie schwarzen Menschen in den Kolonien? Wie verhielten sich die Bremer und Bremerinnen gegenüber den Afrikanerinnen und Afrikaner in der Hansestadt? Wie reagierte Bremen nach 1919 auf den Verlust der Kolonien? In der szenischen Lesung kommen u.a. zu Wort: bekannte Bremer Kaufleute wie Adolf Lüderitz, der als erster Deutscher auf hinterlistige Weise 1884 Land im heutigen Namibia erworben hat und Missionare der Norddeutschen Mission und deren mitausreisende Ehefrauen. Außerdem zeigt sie die Geschichte des geflüchteten Sklaven William Stepney auf, dessen Rücktransport nach New Orleans schon in Dünkirchen ein überraschendes Ende findet, sowie die Suche nach dem Schädel von Chief Mkwawa, dessen Rückgabe in Artikel 246 des Versailler Friedensvertrages gefordert und der 1952 im Magazin des Überseemuseums gefunden wird. Auch die in Bremen und Berlin jahrelang geführte Auseinandersetzung um den Einbürgerungsantrag des in Lomé geborenen Johannes Kohl wird in den Fokus genommen, ebenso wie „Deutschlands Recht auf Kolonien“, das nach 1919 in Bremen immer wieder lautstark verkündet und schließlich auch im „Elefanten“ in Stein gemeißelt wird. Das Publikum wird in der Lesung zu einer langen Reise eingeladen: ein weiter Bogen von den ersten Kaufleuten und Missionaren des 19. Jahrhunderts über die kolonialrevisionistischen Aktivitäten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu dem heutigen Umgang mit dem kolonialen Erbe.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company