Sitzung des Fachausschusses Bildung, Jugend, Kultur und Sport des Beirates Obervieland
Zur Beachtung: Für diese Sitzung können keine Angebote zur Online-Teilnahme (Konferenz oder Livestream) zur Verfügung gestellt werden.
Zur Beachtung: Für diese Sitzung können keine Angebote zur Online-Teilnahme (Konferenz oder Livestream) zur Verfügung gestellt werden.
Hallo liebe Nachbarn, Interessierte und Akteur*innen,
Wir laden herzlich ein, gemeinsam gesund, nachhaltig und budgetfreundlich zu kochen.
Was machen wir ?
Es gibt einen kurzen Input. Dann wird gemeinsam gekocht und gegessen. Bitte bringen dein Lieblingsdessert mit. So haben wir ein buntes und vielfältiges Dessertbuffet.
Es wird auch eine Kleidertauschaktion geben. Du kannst gerne 1-2 gut erhaltene Kleidungsstücke mitbringen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt. Eine Kinderbetreuung wird angeboten.
Nur 10 Plätze! / Mit Kinderbetreuung/ Anmeldung bitte bei bis zum 29.05.2026:
Kristina Romeike: kristina.romeike@drk-bremen.de
Anne Marie Langerbeck: annemarie.langerbeck@afsd.bremen.de
Auf ihrer neuen Live-Tour dreht sich alles um das Thema Toxische Beziehungen.
Lust und Schmerz liegen hier oft nah beieinander, mögliche Folgen besprechen die beiden anhand real verhandelter Fälle.
Warum kippt Liebe in Gewalt? Wann wird sie tödlich – und kann die Tötung des Partners sogar straflos sein?
Insiderwissen aus der Verteidigung und schockierende Ermittlungsergebnisse zeigen, wie brutal schnell Liebe kippen
kann und Menschen zu Opfern oder Tätern werden.
Die Show beleuchtet faszinierende Kriminalfälle und bietet den Zuschauern die Möglichkeit, direkt in die Ermittlungen einzutauchen und Fragen zu stellen.
Mit einer Mischung aus Spannung, Unterhaltung und fundierten Einblicken verspricht „Toxic Love“ ein unvergessliches Erlebnis für True Crime Enthusiasten und neugierige Zuschauer gleichermaßen.
Seid dabei, wenn Jacqueline Belle und Dr. Alexander Stevens mit euch in die Abgründe der Menschheit eintauchen, um nach der Wahrheit zu suchen!
Copyright Text & Bild: Konzertbüro Augsburg GmbH
In der Kulturtafel möchten wir Türen öffnen: Zu neuer Musik, beeindruckender Kunst und vor allem – zu anderen Menschen. Unsere gemeinsamen Besuche sind genau dafür da: Um die eigene Blase zu verlassen und gemeinsam mit anderen etwas völlig Neues zu entdecken.
Und so einfach bist du dabei:
Freut euch/freuen Sie sich auf eine kulinarische Weltreise mit köstlichen Suppen aus verschiedenen Ländern, von würzig bis cremig, von traditionell bis überraschend.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!
So funktioniert’s:
Die Eintrittskarte ist eine Suppenschale!
Diese gibt es für 3,00 € an der Kasse vor Ort und damit könnt ihr/Sie alle angebotenen Suppen probieren.
Weitere Infos gibt es auf dem beigefügten Flyer.
Kommt vorbei, bringt Hunger und gute Laune mit und erlebt ein genussvolles Treffen voller Begegnungen, Vielfalt und Suppenduft aus aller Welt!
Sackschlepper, Sonnenbankaufsteller und Soul-Sensation, Hafen-Malocher und Lyrik-Rezitator, Fabrik-Besetzer, Gelegenheits-Weihnachtsmann und Deutschlands Antwort auf George Clooney – was ist Stefan Gwildis nicht alles schon gewesen. Dieser Charmebolzen von einem Entertainer, dieses wandelnde Gesamtkunstwerk aus heimeliger Seelenruhe, original Hamburger Schmodder und einem großen Schuss amüsierter Unberechenbarkeit. Und was heißt überhaupt „gewesen“: Er ist das alles ja noch, irgendwie zumindest, und immer mal wieder. So, wie es ihm gerade gefällt.
Und Stefan Gwildis gefällt Vieles, schon immer. Verschiedenste Dinge, die zu noch mehr Ideen und schließlich zu unendlich vielen erzählenswerten Geschichten führten. Fast zu viel für nur ein Leben – und allemal genug für einen zum Bersten gefüllten Abend: „Das war doch grad ’erst eben – 50 Jahre auf der Bühne“ ist daher weit mehr als ein Konzert, es ist eine wunderbare Mixtur aus Hits und noch zu hebenden Schätzen, aus Bildern und Anekdoten, aus Songs und Szenen; eine klingende Werkschau, eine multimediale, aber sehr analoge Revue des gwildis ’schen Schaffens.
Copyright Text & Bild: Metropol Theater & Christian Barz
GLOCKE Spezial
Noa, als Tochter jemenitischer Eltern in Israel geboren und von ihrem zweiten bis zum 17. Lebensjahr in New York aufgewachsen, vereint in ihrer Persönlichkeit viele musikalische Facetten. Mühelos bewegt sich die ausdrucksstarke Sängerin zwischen den Stilen, kombiniert poetischen Jazz mit orientalischen Einflüssen, abgerundet durch Einflüsse aus Pop, Rock, R&B und Folk. Mit ihrem kontinuierlichen Engagement für Frieden und Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern ist sie schon lange im Nahost-Konflikt eine »Stimme des Friedens«. Mauern aus Sprachen, Religion und Vorurteilen möchte sie überwinden und musikalisch Brücken bauen für mehr Respekt und Dialog. Ihr aktuelles Album »The Giver and the See« ist das erste Projekt, das sie unabhängig von ihrem langjährigen musikalischen Partner Gil Dor realisiert hat. Die von Noa geschriebenen Songs entstanden in Zusammenarbeit mit dem Grammy-prämierten Pianisten Ruslan Sirota, der das Album auch produziert hat. Ganz im Sinne des Titels vertritt sie mehr denn je eine Vision von Kompromissbereitschaft, gemeinsamer Menschlichkeit sowie Mitgefühl und setzt dabei auf die Großzügigkeit des Teilens, der Fürsorge und des Gebens – wer will ihr da widersprechen?
Noa Gesang
Ruslan Sirota Klavier
Daniel Dor Perkussion
Copyright Text & Bild: Glocke Veranstaltungs-GmbH
| Datum |
Samstag, 20. Juni 2026
|
|---|---|
| Beginn | 19:30 |
| Kasse | 18:30 |
| Offizielle Webseite |
Joseph Haydns Werk ist wie ein Kontinent. Sein Schaffen ist so umfangreich und vielschichtig, dass sich immer wieder Künstler wie der Pianist Markus Becker auf eine Expedition begeben, um es zu erkunden. Dieses Recital markiert den Beginn der Aufnahme aller Klavier-Sonaten im Sendesaal.
Markus Becker – Piano
Markus Becker zählt zu den herausragenden Pianisten Deutschlands. Seine monumentale Gesamteinspielung der Klavierwerke Max Regers wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und gilt als Meilenstein deutscher Pianistik. Becker ist bekannt für Interpretationen der Klassiker, Wiederentdeckungen wie Reger oder Franz Schmidt sowie für seine improvisatorischen Jazz-Programme. Er konzertiert regelmäßig auf führenden Festivals und mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, BBC Welsh Orchestra oder Rundfunksinfonieorchestern, arbeitet mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Michael Sanderling und Antonello Manacorda und musiziert kammermusikalisch u. a. mit Igor Levit, Alban Gerhardt und Albrecht Mayer. Becker ist Professor für Klavier und Ensemblespiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und wurde mehrfach mit Echo Klassik und Opus Klassik ausgezeichnet.
Copyright Text & Bild: Sendesaal
In ihrem Theaterstück, ein Monolog einer Frau, der, so ihr persönlicher Wunsch, von einem Mann gespielt werden soll, legt die gefeierte Autorin Yasmina Reza wieder den Finger in die Wunde, die zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Schein und Sein, Wollen und Können klafft.
Anne-Marie ist eine alte Frau, eine alte Schauspielerin, aber keine, der die Welt zu Füßen lag, keine, die als „Star“ oder gar “Diva“ gefeiert wurde. Eher zählte sie zu den ewig „Zu-Kurz-Gekommenen“: die großen Rollen und Gagen auf den vielbeachteten Bühnen, ja selbst die begehrtesten Männer, bekamen immer andere. Anne-Marie hatte Träume für ihr Leben, Träume, die sich nicht erfüllt haben, doch sie ist ohne Bitterkeit und nimmt es ihren Träumen nicht übel, dass sie sich nicht erfüllt haben.
Ihr schonungsloser, aber immer auch humorvoller Blick zurück auf ihr Leben ist auch die Bestandsaufnahme einer untergehenden Ära, in der das Theater noch ein zentraler Austragungsort gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und der Spiegel des intellektuellen und politischen Diskurses war. Yasmina Reza mischt in dieser Lebensbilanz einer Theaterkünstlerin melancholische und hochkomische Momente.
Peter Lüchinger in seiner letzten Rolle in der bsc gibt als Titelfigur die Gastgeberin des Abends, in der Rolle und Persönlichkeit zu einer einzigartig oszillierenden Einheit verschmelzen. Die Rolle der Anne-Marie ist Peter Lüchinger, dem Ensemblemitglied der (beinahe) ersten Company-Stunde, wie auf den Leib geschrieben.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Ein Triptychon des menschlichen Daseins von Marc von Henning.
Drei Menschen am Rand der Schöpfung: Ein blinder Bibliothekar, der alle Bücher auswendig kennt, außer diesem einem, einmaligen, das ihm unerwartet in die Hände fällt. Eine garstige Regisseurin, die in ihrer Kritik nach der Generalprobe alle um sie herum niedermacht – dabei aber eigentlich nur ihre eigene Zerrissenheit offenbart. Ein Mann, dessen Tage gezählt sind und der zu allem bereit ist – bereit, jeden Tag so zu leben, als wäre er sein letzter.
Unruhe am Rand der Schöpfung bringt ein Triptychon des menschlichen Daseins auf die Bühne. Aus Texten, die zu verschiedenen Zeiten seines Schaffens entstanden sind, hat Marc von Henning drei voneinander unabhängigen Stücke geschrieben. Was sie verbindet? Die Sehnsucht der Figuren nach etwas Greifbarem, an dem sie sich festhalten können und das ihrem Leben einen Sinn verleiht – was auch immer das sein mag. Ihre Suche spiegelt das zutiefst menschliches Bedürfnis wider, das Echte und Unverfälschte zu finden, die eigene Existenz als sinnhaft zu erleben. Durch diese Resonanz mit den Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten des Publikums bekommt der Abend eine ganz eigene, besondere Schönheit.
Die Figuren im ersten und dritten Teil haben sich beide Entwürfe ihres Lebens gebaut, die sie sowohl schützen als auch gefangen halten. Der blinde Bibliothekar glaubt, er habe die Welt in seinen Büchern gefunden und eingefangen. Umgeben von unendlichen Bücherstapeln fristet er ein Dasein zwischen den papierenen Worten, deren Inhalt er erfühlen und erschmecken kann. Ein unerwarteter Besuch durchbricht die verstaubte Melancholie seiner Welt mit dem einzigen Buch, das er nicht kennt: dem Buch der unendlichen Seiten, das weder Anfang hat noch Ende und ihn in ungeahnte Sphären entführt. Doch was soll er nun damit anfangen?
Der Sterbende im dritten Abschnitt des Abends sucht jemanden, dem er sein großes Geheimnis verraten kann: er hat nur noch 90 Tage zu leben. Er trägt sein Wissen wie eine neue Brille, durch die er plötzlich alles anders sieht. Diese neue Brille lässt ihn das Leben schärfer sehen, intensiver erleben. Doch er ist nicht in der Lage, sich seinem Umfeld mitzuteilen – und er bleibt allein.
Als Scharnier wird in der Mitte die Geschichte einer Regisseurin erzählt, die das Theater als den einzigen Ort begreift, an dem echte Menschen noch einmal wirklich atmen dürfen. Auszudrücken vermag sie dies jedoch nicht: nach der Generalprobe stürmt sie wie eine gnadenlose Chirurgin, die keine Betäubung verwendet, durch das Ensemble und zerstört dabei alles – vor allem sich selbst.
Alle drei Figuren fordern die Wahrheit ein. Die Regisseurin laut und scharf. Die anderen beiden leise und zart, poetisch und allein.
Unruhe am Rand der Schöpfung – der Titel legt nahe, worum es dem Autor und Regisseur in seiner Inszenierung geht: Dass die wichtigen Sachen im Leben oft gar nicht im Zentrum der Dinge geschehen. Dass wir uns oft so vorkommen, als würden wir am Rand stehen, nicht sicher sind, ob wir dazugehören. Dass es an irgendetwas fehlt. Und uns das unruhig macht.
Die Inszenierung nimmt das Publikum mit in einen außergewöhnlichen, poetischen Erzählraum, der tiefsinnig und nachdenklich stimmt, aber auch zynisch und sarkastisch auf das Menschsein blickt. Haben wir nicht alle mal etwas verloren, das wir vielleicht nie wieder finden werden? Der Abend fragt nicht, was das war. Er fragt nur, ob wir noch auf der Suche danach sind.
I. DER BLINDE BIBLIOTHEKAR
„Der Geschmack des Apfels ist weder im Inneren des Apfels selbst, noch im Mund des Essers. Es braucht die Begegnung zwischen den beiden. So ist es mit dem Buch.”
Jorge Luis Borges
II. DIE KRITIK
„Er hat beschrieben, was er ahnte, nicht geschrieben, was er wusste.”
Die Regisseurin über Shakespeare
III. 90 TAGE
„Es kommt mir morgens schon mal vor, als würde mein Leben erst jetzt anfangen, dabei habe ich doch mehr als die Hälfte längst hinter mir.”
Der Sterbende
„Wir haben alle mal was verloren, das wir wohl nie wieder finden werden.”
„Ich mache kein politisches Theater, würde ich sagen. Was ich versuche ist, dem einzelnen Menschen auf der Bühne so nah zu kommen, dass das Große, das Draußen, das Beängstigende, plötzlich durch ihn hindurchscheint. Ohne dass man es benennen muss.“
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Von William Shakespeare. Mit Einführung um 18.30 Uhr.
»Viel Lärm um nichts« entführt das Publikum in das idyllische Messina. Hier leben der Herzog Leonato mit seiner Tochter Hero und seiner Nichte Beatrice. Don Pedro mit seinem Heer und die beiden Kriegshelden Claudio und Benedick wollen dort nach erfolgreich geschlagener Schlacht erneut Kräfte sammeln. Liebe und Flirt liegen in der Luft: Claudio verliebt sich auf den ersten Blick in die schöne Hero und will auf einem Maskenball unauffällig um sie werben.
Doch bei näherem Blick trügt die Idylle. Auf dem Maskenball entfaltet sich ein regelrechtes Liebeschaos, in dem keiner mehr weiß, wer wem trauen kann, denn keiner erkennt mehr den anderen. Es ist ein Heidenspaß für das Publikum dabei zuzusehen, wie umständlich und auf wie vielen Umwegen, Hero und Claudio verkuppelt werden. Weniger spaßig ist allerdings die Intrige, die der missgünstige Bruder Don John spinnt, um Claudio und Hero auseinanderzubringen: er verleumdet Hero und lässt die Hochzeit der beiden skandalös scheitern.
Zum Glück deckt eine Truppe engagierter und höchst komischer Ordnungshüter die Ränke auf: sie scheinen zwar nicht die „hellsten Lichter auf der Torte zu sein“, doch sie entlarven das Komplott von Don John und rehabilitieren so Heros Ruf.
Schwieriger wird es, die beiden Zeitäpfel Benedick und Beatrice zusammenzubringen. Doch eine freundschaftliche Intrige ebnet hier Amor den Weg. Einige von Shakespeares herausragendsten Dialogen voll spitzfindiger Gemeinheiten und schlagfertiger Repliken finden sich im Hassliebe-Geplänkel zwischen Benedict und Beatrice. In dieser Komödie entsteht jegliche Liebe nicht in Zweisamkeit, sondern immer vor den Blicken der anderen und eingefädelt durch Hörensagen und Gerüchte. Was für eine Rolle spielt die Öffentlichkeit und Gesellschaft für unsere Liebesbeziehungen?
Bis auf Weiteres spielt Erik Roßbander statt Sofie Alice Miller die Rollen LEONATO, BORACHIO, WACHE.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company