Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec
17:30 Uhr Einführung
„Take your time, think a lot, think of everything you’ve got.“ (Cat Stevens) — Ein Prinz ohne Krone, ein Däne ohne Mark. Sein Vater, der König, ist gestorben, und Hamlet ist untröstlich. „Such nicht beständig mit gesenkten Lidern nach deinem Vater im Staub“, sagt seine Mutter. „Du weißt, es ist gemein: Was lebt, muss sterben.“ Doch Hamlet kann und will nicht akzeptieren, dass alle einfach weitermachen. Auch, weil er glaubt zu wissen, wer die Schuld an seines Vaters Tod trägt. Seine Trauer vertieft sich zur existenziellen Krise. In einer „aus den Fugen“ geratenen Ordnung treffen Claudius’ Machtstreben und Hamlets Zweifel aufeinander. Hamlet sucht nach Wahrheit, ringt mit sich selbst und misstraut den eigenen Wahrnehmungen. Er zögert und zaudert, will Gewissheit, wo es keine gibt, will nicht auch zum Mörder werden. Und doch nimmt das Rachedrama seinen Lauf. Mit einer rein männlichen Besetzung fragen wir uns: Was erzählt uns William Shakespeare über Orte für Trauer und Emotion? Zweifel und die Suche nach Sinn? Wie gehen wir mit der Gewissheit um, dass sterben muss, was lebt? Gut, dass zuvor eine Theatertruppe auftritt und uns all das vorspielt.
Copyright Text & Bild: Theater Bremen
Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec
17:30 Uhr Einführung
„Take your time, think a lot, think of everything you’ve got.“ (Cat Stevens) — Ein Prinz ohne Krone, ein Däne ohne Mark. Sein Vater, der König, ist gestorben, und Hamlet ist untröstlich. „Such nicht beständig mit gesenkten Lidern nach deinem Vater im Staub“, sagt seine Mutter. „Du weißt, es ist gemein: Was lebt, muss sterben.“ Doch Hamlet kann und will nicht akzeptieren, dass alle einfach weitermachen. Auch, weil er glaubt zu wissen, wer die Schuld an seines Vaters Tod trägt. Seine Trauer vertieft sich zur existenziellen Krise. In einer „aus den Fugen“ geratenen Ordnung treffen Claudius’ Machtstreben und Hamlets Zweifel aufeinander. Hamlet sucht nach Wahrheit, ringt mit sich selbst und misstraut den eigenen Wahrnehmungen. Er zögert und zaudert, will Gewissheit, wo es keine gibt, will nicht auch zum Mörder werden. Und doch nimmt das Rachedrama seinen Lauf. Mit einer rein männlichen Besetzung fragen wir uns: Was erzählt uns William Shakespeare über Orte für Trauer und Emotion? Zweifel und die Suche nach Sinn? Wie gehen wir mit der Gewissheit um, dass sterben muss, was lebt? Gut, dass zuvor eine Theatertruppe auftritt und uns all das vorspielt.
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