Constellations -Schauspiel von Nick Payne in der shakespeare company
Zwei Menschen, zwei Leben, unendlich viele Möglichkeiten: In unzähligen Variationen erzählt »Constellations« die Lebens- und Liebesgeschichte der Quantenphysikerin Marianne und des Imkers Robert. An jeder Wegkreuzung, an jedem Entscheidungspunkt liegt ein ganzes Universum an Möglichkeiten vor ihnen: das Kennenlernen auf einer Grillparty, ein erstes Date mit Wein am Küchentisch der WG, ein Streit über Untreue, eine Trennung, eine Versöhnung oder ein Treffen beim Tanzkurs werden in schnell aufeinanderfolgenden Szenen immer wieder neu und jeden Mal ganz anders erlebt. Auf tragische Weise wird uns dabei auch die Endlichkeit des Lebens vor Augen geführt: eine tödliche Krankheit bürdet der Beziehung eine schwere Last auf und konfrontiert die beiden mit dem möglichen Verlust des geliebten Menschen. Und auch in diesem Szenario gibt es am Ende unzählige Möglichkeiten und Versionen, wie die beiden damit umgehen.
Zart und hoffnungsvoll, berührend und melancholisch verbindet Nick Payne’s »Constellations« Wissenschaft und Gefühl, erzählt von der Einzigartigkeit unseres Lebens und vom Zauber der Wege, die wir nicht gegangen sind.
Unter der Regie von Julia Redder bringen Markus Seuß und Petra-Janina Schultz diese Versuchsanordnung der Liebe ausdrucksstark auf die Bühne.
Pressestimmen
» […] eine lautstark bejubelte und von Standing Ovations begleitete Premiere […] Völlig zurecht.« (Iris Hetscher, Weser Kurier, 23. Februar 2026)
»In den Schnitten zwischen den Szenen bitzelt immer wieder statische Entladung (Komposition: Hans Könneke), vielleicht, als steckte kosmische Macht dahinter. Im Zentrum des 90-minütigen Abends aber stehen Markus Seuß(Robert) und Petra-Janina Schultz(Marianne). Ihre Aufgabe ist es, die immer wieder neu ansetzenden, möglichen Verläufe auszuleuchten, was die beiden souverän, mit enormen Gespür auch für kleine und kleinste Nuancen in Körpersprache und Stimme, besorgen.«
(Andreas Schnell, Kreiszeitung, 25. Februar 2026)
»Die Szenen und Szenchen schwanken gekonnt zwischen komödiantisch und ernst […]. Dieses Umschalten zwischen den Gemütszuständen ihrer Charaktere meistern die beiden bravourös.« (Iris Hetscher, Weser Kurier, 23. Februar 2026)
Zum Autor
Nick Payne, geboren 1984, studierte an der University of York sowie an der Central School of Speech and Drama in London. Sein Debütstück If There Is I Haven’t Found It Yet, das 2009 am Bush Theatre in London uraufgeführt wurde, kam im November 2012 als Off-Broadway Produktion mit Jake Gyllenhaal in New York heraus und wurde mit dem George-Devine-Award 2009 ausgezeichnet. Die Uraufführungsproduktion seines Stücks Konstellationen wurde nach einer ersten Aufführungsserie am Royal Court Theatre mit großem Erfolg auch im Londoner West End gezeigt. Für Konstellationen erhielt Payne den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie „Best New Play“.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
