Friedensveranstaltung Begegnung – Austausch – Inspiration
Vorstellung des libanesischen Friedensprojekts “Peace Of Art”. Kunst als Brücke zwischen Kulturen.
Vorstellung des libanesischen Friedensprojekts “Peace Of Art”. Kunst als Brücke zwischen Kulturen.
Tono Sur ist ein argentinisches Trio mit Sitz in Hamburg, das die Wurzeln des Tangos und der Folklore aus dem Süden mit einer frischen und authentischen Note feiert.
Ihr Repertoire verbindet die Kraft der traditionellen Rhythmen, die Emotion des Tangos und die Wärme argentinischer Volkslieder.
Mit gefühlvollen Interpretationen und eigenen Arrangements lädt Tono Sur das Publikum auf eine musikalische Reise durch Zambas, Chacareras, Milongas und klassische Tangos ein.
Copyright Text & Bild: Kulturzentrum Buntentor e.V.
Von William Shakespeare. Mit Einführung um 18.30 Uhr.
»Viel Lärm um nichts« entführt das Publikum in das idyllische Messina. Hier leben der Herzog Leonato mit seiner Tochter Hero und seiner Nichte Beatrice. Don Pedro mit seinem Heer und die beiden Kriegshelden Claudio und Benedick wollen dort nach erfolgreich geschlagener Schlacht erneut Kräfte sammeln. Liebe und Flirt liegen in der Luft: Claudio verliebt sich auf den ersten Blick in die schöne Hero und will auf einem Maskenball unauffällig um sie werben.
Doch bei näherem Blick trügt die Idylle. Auf dem Maskenball entfaltet sich ein regelrechtes Liebeschaos, in dem keiner mehr weiß, wer wem trauen kann, denn keiner erkennt mehr den anderen. Es ist ein Heidenspaß für das Publikum dabei zuzusehen, wie umständlich und auf wie vielen Umwegen, Hero und Claudio verkuppelt werden. Weniger spaßig ist allerdings die Intrige, die der missgünstige Bruder Don John spinnt, um Claudio und Hero auseinanderzubringen: er verleumdet Hero und lässt die Hochzeit der beiden skandalös scheitern.
Zum Glück deckt eine Truppe engagierter und höchst komischer Ordnungshüter die Ränke auf: sie scheinen zwar nicht die „hellsten Lichter auf der Torte zu sein“, doch sie entlarven das Komplott von Don John und rehabilitieren so Heros Ruf.
Schwieriger wird es, die beiden Zeitäpfel Benedick und Beatrice zusammenzubringen. Doch eine freundschaftliche Intrige ebnet hier Amor den Weg. Einige von Shakespeares herausragendsten Dialogen voll spitzfindiger Gemeinheiten und schlagfertiger Repliken finden sich im Hassliebe-Geplänkel zwischen Benedict und Beatrice. In dieser Komödie entsteht jegliche Liebe nicht in Zweisamkeit, sondern immer vor den Blicken der anderen und eingefädelt durch Hörensagen und Gerüchte. Was für eine Rolle spielt die Öffentlichkeit und Gesellschaft für unsere Liebesbeziehungen?
Bis auf Weiteres spielt Erik Roßbander statt Sofie Alice Miller die Rollen LEONATO, BORACHIO, WACHE.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Von William Shakespeare. Mit Einführung um 18:30 Uhr.
In Athen hat wahre Liebe einen schweren Stand – kein Wunder: ihr Herrscher Theseus hat seine Braut Hippolyta als Kriegsbeute mitgebracht und zwingt sie zur Heirat. Auch Hermia soll zur Heirat gezwungen werden – mit Demetrius. Doch Hermia weigert sich, Demetrius zu heiraten, sie liebt Lysander und flieht mit ihm des Nachts in den Wald. Doch Demetrius ist ihnen auf den Fersen, allerdings heftet sich an seine Fersen auch jemand. Helena, die ihn schon lange vergeblich anhimmelt. Aber was kann schon gut werden in diesem nächtlichen Wald, dessen Herrscher, der Elfenkönig Oberon heillos zerstritten ist mit seiner Frau Titania – statt Liebe ist nur Eifersucht zwischen den beiden!
Shakespeare hat diese vielfache Liebesverwirrung in eine zauberhafte Komödie verwandelt, in der Humor und sehnsuchtsvoller Traum magisch verschmelzen.
Das Drama um die vier Liebenden, die im nächtlichen Wald von dem zerstrittenen Elfenkönigspaar ins „Bockshorn“ gejagt werden, ist in den vergangenen Jahrzehnten bereits dreimal von der bremer shakespeare company neu inszeniert worden. Mit Patricia Benecke (“Das Wintermärchen, „Der seltsame Fall der Prudencia Hart“) als Regisseurin bringt sie die beliebte Traum-Komödie mit nur vier Schauspieler:innen neu auf die Bühne. Mit einfachen Requisiten und ein paar Musikinstrumenten wirft sich das Quartett unter dem Motto „Wenig Materialaufwand, dafür umso mehr Fantasie“ in die rasant-wendigen Wechsel der Figuren und Spielsituationen und zieht die Zuschauer in Shakespeares sommernächtliche Licht- und Schattenwelten.
Diese Inszenierung gibt es in deutscher und in englischer Version. Die Vormittagsvorstellungen richten sich insbesondere an Schulklassen.
Aufführungssprache: deutsch
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Das Familienerbe: ein Hotel am Meer – aufgebaut vom Vater, für den die Landschaft vor allem eine unternehmerische Herausforderung war, und der Mutter, die viel zu früh starb. Die Tochter, die es erbt, wollte eigentlich Meeresbiologin werden. Mit dem Geld ihres Ehemanns, das er mit dem Abbau von Braunkohle (!) verdient, baut sie es zu einem klimaneutralen Gasthaus mit Biorestaurant um. Doch kann das Hotel überleben? Auf ihren Bruder, ein Weltverbesserungsidealist, kann sie nicht zählen. Dessen Lebensprojekt ist eine Klimaklage vor dem EU-Gerichtshof. Ebensowenig auf ihre radikal global denkende und handelnde Tochter, die in China Karriere macht. Dafür aber vielleicht auf einen mysteriösen Mitstreiter, der direkt aus dem Meer zu kommen scheint… Aus dem Meer, das ständig steigt und immer näher kommt.
„Schneestürme, Überschwemmungen, Dürrekatastrophen. Nicht nur das Wetter, sondern das gesamte Klima scheint in Unordnung geraten“, so beginnt ein Beitrag im Ersten Deutschen Fernsehen über die erste Weltklimakonferenz 1979 in Genf, auf der die Folgen des steigenden Co2 Ausstoßes bereits sehr genau projektiert werden. Seit Jahrzehnten warnen uns die Forscher:innen vor den Folgen des Klimawandels, die Berechnungen zur Erderwärmung liegen auf dem Tisch, die Konzepte, sie aufzuhalten, auf der Hand. Wir wissen viel, tun aber nur ein Bruchteil dessen, was zu tun wäre. Politisch und privat, vor der Haustür und global.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Kurt A. Becher, Käthe Popall und Alfred Ries
Die Karriere von Kurt A. Becher (1909-1995) zeigt exemplarisch, wie aus NS-Tätern nach 1945 „Mitläufer“ wurden, die (nicht nur) in der Wirtschaft erfolgreich agieren konnten. Erst Frühjahr 1982 löste die Journalistin Karla Müller – Tupath mit ihrem Buch »Reichsführers gehorsamster Becher – Eine deutsche Karriere« heftige Debatten in Bremen aus. Becher lehnte deshalb im Juli 1982 die Nominierung für den Aufsichtsrat von Hapag – Lloyd ab. Doch auch in Bremen wurde kein Prozess gegen Becher eröffnet. Nach fünf Monaten stellte die Staatsanwaltschaft Bremen das Ermittlungsverfahren gegen ihn Ende Oktober 1982 „aus Mangel an Beweisen“ ein – ohne Becher vernommen zu haben.
Der Getreidegroßhandel machte ihn zu einem der reichsten Männer in der BRD und verschaffte ihm wichtige Posten in der Bremer Wirtschaft.
Käthe Popall(1907-1984) kam aus einer Bremer Arbeiterfamilie. 1929 trat sie in die KPD ein. Im März 1935 wurde sie zusammen mit Max Maddalena (1895-1943), Adolf Rembte (1902-1937) und Robert Stamm (1900-1937) in Berlin verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte Max Maddalena zu lebenslänglichem und Käthe Popall zu 12 Jahren Zuchthaus. Adolf Rembte und Robert Stamm wurden in Berlin–Plötzensee hingerichtet. Nach der Befreiung im Mai 1945 lief sie vom Frauenzuchthaus Jauer in Sachsen zu Fuß nach Bremen. Im Juli 1946 genehmigte die Militärregierung ihre Berufung zur ersten Senatorin Bremens. Im Senat war sie zuständig für Gesundheit, Wiedergutmachung und Flüchtlinge. In der Bürgerschaft hielt sie zu diesen Themen leidenschaftliche Reden. Januar 1948 wurde sie von Kaisen nicht wieder nominiert, da eine Kommunistin nicht mehr erwünscht war. Bis 1951 war sie als Abgeordnete der KPD in der Bürgerschaft.
Auch in der Bremer Frauenbewegung hatte sie eine wichtige Rolle. 1946 gründete sie zusammen mit Irmgard Enderle, Agnes Heineken und Anna Stiegler den Bremer Frauenausschuss, in dessen Vorstand sie bis 1951 aktiv war.
Alfred Ries (1897-1967) dürften viele Bremerinnen und Bremer kennen aufgrund seiner engen Verbindung mit SV Werder Bremen, dessen Präsident er schon in der Weimarer Republik war. Er arbeitete auch für den HAG-Konzern. Im Oktober 1933 flüchtete Ries nach Jugoslawien. Seine Eltern wurden 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ermordet. Alfred Ries kehrte dennoch nach dem Ende der NS-Diktatur nach Bremen zurück. Er wurde wieder Präsident des SV Werder Bremen. 1953 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Zuletzt war er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Liberia. 1963 kehrte er nach Bremen zurück und übernahm wieder die Präsidentschaft von SV Werder Bremen. 1965 wurde Werder das erste Mal deutscher Fußballmeister. 1967 wurde Alfred Ries auf dem jüdischen Friedhof in der Nähe des Weserstadions begraben.
Unterstützt von der Manfred und Ursula Fluß Stiftung, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, der Heinrich Böll Stiftung Bremen, der SV Werder Stiftung und der Sparkasse Bremen.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Vibraphon und Posaune im Duo? Völlig logisch für das Olesch/Konertz Duo. Es kreiert eine innovative wie außergewöhnliche Klangwelt. Verbunden in langjähriger Freundschaft haben die beiden jungen Musiker einen Kosmos voller Kontraste und Überraschungen erschaffen, in dem sie sich in beinahe blindem Vertrauen mühelos bewegen. Ihre Musik verbindet Modern Jazz mit Groove, freien Elementen und avantgardistischen Einflüssen. Gegründet 2020 in Bremen, begeistern Christopher Olesch und Erik Konertz mit Improvisation, klanglicher Vielfalt und interaktiver Spielfreude. Ihr Debütalbum, das auf dem renommierten Label NWOG Records im Herbst 2025 erschien, bietet ein spannendes Hörerlebnis für neugierige Zuhörer:innen und Liebhaber:innen innovativer Klangkunst.
Besetzung:
Christopher Olesch – Vibraphon
Erik Konertz – Posaune
Copyright Text & Bild: Kulturwerkstatt westend
Aylén und Lucio lernten sich beim Tangotanzen in Buenos Aires kennen und bilden gemeinsam ein vielseitiges Gitarren- und Gesangsduo. Aylén ist Opernsängerin aus Hamburg und lebt in Sevilla. Lucio ist ein virtuoser Tango-Gitarrist aus Buenos Aires und der kreative Kopf hinter dem Tango-Orchester Éxodo Criollo, mit dem er mehrfach durch Europa tourte. Außerdem begleitete er viele bekannte Tangosänger in und außerhalb von Argentinien bei Auftritten und Aufnahmen.
Aylén studierte Operngesang und Schauspiel in Deutschland, machte Konzertreisen nach Norwegen, Spanien und Japan und trat als Solistin bei den Eutiner Opernfestspielen und anderen Theatern auf. Für ihre Liebe zum Flamenco-Tanz und Gesang ging sie nach Sevilla und hat mehrere Alben veröffentlicht, sowohl mit Flamenco-Arragements für Sopran als auch mit argentinischen Tango.
Das Duo ist eine einzigartige Fusion aus Stimme und Gitarre mit einem verspielten, fröhlichen und energiegeladenen Tango-Repertoire, es umfasst neben argentinischem Tango auch Flamencostücke und Werke aus dem spanischen Repertoire für Gitarre und Gesang.
Copyright Text & Bild: Kulturzentrum Buntentor e.V.
Vibraphon und Posaune im Duo? Völlig logisch für das Olesch/Konertz Duo. Es kreiert eine innovative wie außergewöhnliche Klangwelt. Verbunden in langjähriger Freundschaft haben die beiden jungen Musiker einen Kosmos voller Kontraste und Überraschungen erschaffen, in dem sie sich in beinahe blindem Vertrauen mühelos bewegen. Ihre Musik verbindet Modern Jazz mit Groove, freien Elementen und avantgardistischen Einflüssen. Gegründet 2020 in Bremen, begeistern Christopher Olesch und Erik Konertz mit Improvisation, klanglicher Vielfalt und interaktiver Spielfreude. Ihr Debütalbum, das auf dem renommierten Label NWOG Records im Herbst 2025 erschien, bietet ein spannendes Hörerlebnis für neugierige Zuhörer:innen und Liebhaber:innen innovativer Klangkunst.
Copyright Text & Bild: Kulturwerkstatt westend & Anton-Deyss
Eine zeitlose Posse über Ordnung und Unterordnung, Disziplin und den feinen Funken Witz, mit dem man zuweilen auch die härteste Ordnung in Unordnung bringen kann.
“Wer ein Mensch sein will, muss sich also unterordnen… aber unter welche Ordnung? Und was, wenn die Ordnung nicht in Ordnung ist?”
(Frei nach Carl Zuckmayer/ Regie: Gala Z)
“Genießen Sie in unserem holzvertäfelten Weinkeller von 1870 ein Stündchen frei rezitierte Literatur oder wunderbares Theater (max. 17 Zuschauer), dazu Wein oder Sekt nach Belieben.”
Copyright Text & Bild: Literaturkeller