„Es war so wunderschön, dass es sich fast wie Traurigkeit anfühlte.“ (Banana Yoshimoto) — Cio-Cio San wartet und hofft, jahrelang. Sie wartet darauf, den Mann wiederzusehen, der ihr ein Leben in Liebe und Sicherheit versprach. US-Leutnant Pinkerton hingegen kaufte sich seine Braut und damit ihre Träume, gefesselt von einem für ihn fremden Land, „in dem die Häuser so flexibel sind wie die Verträge“. Fasziniert warf Puccini einen westlichen Blick auf die „japanische Tragödie“ und betrachtete sein Werk als sein liebstes und bestes. Mit schönen Tönen und dramatischen Farben zeichnete er das Porträt einer Frau, die mehr Projektion denn Person werden durfte. Diesem Abziehbild eines Menschen zwischen Hingabe und Hoffnung im Spannungsfeld verpasster Lebens- und Liebeschancen widmet sich Regisseurin Ulrike Schwab, die für ihre dritte Arbeit ans Theater Bremen kommt. Am Ende bleibt die Hoffnung, nicht auf Pinkertons Rückkehr, sondern auf Selbstermächtigung. Und der Blick auf das Wesentliche: sich selbst.
Copyright Text & Bild: Theater Bremen
„Es war so wunderschön, dass es sich fast wie Traurigkeit anfühlte.“ (Banana Yoshimoto) — Cio-Cio San wartet und hofft, jahrelang. Sie wartet darauf, den Mann wiederzusehen, der ihr ein Leben in Liebe und Sicherheit versprach. US-Leutnant Pinkerton hingegen kaufte sich seine Braut und damit ihre Träume, gefesselt von einem für ihn fremden Land, „in dem die Häuser so flexibel sind wie die Verträge“. Fasziniert warf Puccini einen westlichen Blick auf die „japanische Tragödie“ und betrachtete sein Werk als sein liebstes und bestes. Mit schönen Tönen und dramatischen Farben zeichnete er das Porträt einer Frau, die mehr Projektion denn Person werden durfte. Diesem Abziehbild eines Menschen zwischen Hingabe und Hoffnung im Spannungsfeld verpasster Lebens- und Liebeschancen widmet sich Regisseurin Ulrike Schwab, die für ihre dritte Arbeit ans Theater Bremen kommt. Am Ende bleibt die Hoffnung, nicht auf Pinkertons Rückkehr, sondern auf Selbstermächtigung. Und der Blick auf das Wesentliche: sich selbst.
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