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Projekte

Mehr als das Verschenken kostenloser Tickets: Die Kulturtafel macht spannende Projekt, welche die Grundlage für die Arbeit der Kulturtafel bilden. Insbesondere die Verknüpfung sozio-demograhischer Daten mit Angeboten und Events von Veranstaltern sind dabei für ein professionelles Arbeiten unabdingbar.

 

Gesellschaftliche Teilhabe

 gefördert von:

aidfive

Ziel des Projektes

Ziel des Projektes ist, es Menschen mit geringen Einkommen durch den Zugang zu (Kultur-) Angeboten zu ermöglichen, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und darüber eine Integration in und eine Teilhabe an der Gesellschaft in sozial benachteiligten Quartieren zu ermöglichen.

Das Problem

Mit dem Projekt möchten wir das Problem der fehlenden Teilhabe an der Gesellschaft lösen. Menschen unserer Zielgruppe fehlen die finanziellen Mittel, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Die Hürden des “sozialen Schämens” sind hoch und führen zu Isolation und sozialem Unfrieden. Sozialer Unfrieden ist eine Gefahr für ein friedliches Miteinander. Wo es an einem Miteinander fehlt, kann sich keine gut funktionierende Nachbarschaft entwickeln, die eine Basis für einen lebendigen Stadtteil ist 

Die Lösung

Zur Lösung des Problems betrachten wir im ersten Schritt die soziodemographische Struktur eines Quartiers. Im zweiten Schritt werden bei Veranstaltern kostenlose Tickets akquiriert und im Veranstaltungskalender aufgelistet. Mit Unterstützung sozialer Einrichtungen wird das Angebot der Zielgruppe (Kulturgästen) bekannt gemacht. Einem Kulturgast wird, wenn gewünscht, aus dem Pool ehrenamtlicher Mitarbeiter (Kulurbegleiter) eine Begleitperson zur Seite gestellt.

Hürden beseitigen – soziale Teilhabe ermöglichen

Die meisten Veranstaltungen, welche die Kulturtafel bisher listet, finden im Zentrum Bremens statt. Für viele Kulturgäste stellt das Verlassen des Stadtteils für einen Veranstaltungsbesuch allerdings bereits die erste Hürde dar. In Gesprächen mit verschiedenen Quartiersmanager:innen haben wir diese Problematik diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine verstärkte Präsenz in den Stadtteilen notwendig ist. 

Vertrauen in die unmittelbare Nachbarschaft

Nicht die Hochkultur macht ein Angebotsportfolio für benachteiligte Menschen interessant, sondern Veranstaltungen in der unmittelbaren Nachbarschaft; dort, wo man die Menschen kennt und ihnen vertraut. Wenn das wieder gelernt ist, dann ist auch der Besuch eines Theaters oder Konzerts außerhalb des Reviers keine so große Hürde mehr. Wer sich das allein nicht traut, dem wird eine Begleitung beiseite gestellt.

Wie erreicht man die Menschen, einen Zugang zu gesellschaftlich Teilhabe

Ein Veranstaltungsprogramm, wie es die Kulturtafel für kostenlose Veranstaltungen bietet, kann aus unserer Sicht nur dann funktionieren, wenn auch Menschen in Pflegediensten, sozialen Einrichtungen, Begegnungsstätten o.ä. von diesen Möglichkeiten erfahren und in täglichen Begegnungen potenzielle Kulturgäste immer wieder aufs Neue motivieren, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Sie alle können als Kulturbegleiter:innen fungieren, die Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte mitziehen und damit allen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Unterstützen Sie das Projekt

Wenn Sie uns bei der Erfüllung der o.g. Aufgabe(n) unterstützen können und möchten, wenden Sie sich gerne per Email an carsten.dohme@kulturtafel-bremen.de.

 Carsten Dohme