Hercules Gomes hat seit seinem Deutschland-Debüt im Sendesaal Bremen im März 2025 ein beeindruckendes Jahr hinter sich: Als Solist konzertierte er mit den größten Orchestern Brasiliens und gab Konzerte in der Elbphilharmonie und beim Klavierfestival Ruhr.
Er bringt dieses Mal seine CD „Bremen solo“ mit, auf der ausschließlich eigene Kompositionen zu hören sind, erweitert das Programm jedoch um prägende Kompositionen Brasiliens zwischen Ernesto Nazareth, Chiquinha Gonzaga und Hermeto Pascoal in eigenen komplexen Arrangements.
Hercules Gomes – Klavier
Hercules Gomes gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen brasilianischen Klavierspiels. Sein musikalischer Weg begann im Alter von 13 Jahren als Autodidakt in seiner Heimatstadt Vitória, bevor er sein Handwerk an der Musikhochschule von Espírito Santo und später im Studiengang für Popularmusik an der staatlichen Universität von Campinas (UNICAMP) professionalisierte.
Seine Karriere ist geprägt von einer beeindruckenden Präsenz auf internationalen Bühnen. So gastierte er bei renommierten Festivals wie dem Jazz Plaza in Havanna, dem Festival Piano, Piano in Buenos Aires sowie dem Brazilian Music Institute in Miami. In Brasilien ist er regelmäßiger Gast bei Großereignissen wie dem MIMO Festival oder dem Winterfestival von Campos do Jordão. Seine künstlerische Exzellenz wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Preis „Nabor Pires de Camargo“ und dem „Prêmio MIMO Instrumental“, der gezielt herausragende Talente der Instrumentalmusik würdigt.
Als Solist arbeitet Gomes mit führenden Orchestern weltweit zusammen. Einladungen führten ihn zum Jerusalem Symphony Orchestra, zum Philharmonischen Orchester von Montevideo sowie zum Sinfonieorchester der USP (OSUSP). Sein Repertoire schlägt dabei gekonnt die Brücke zwischen Klassik und Moderne, etwa bei seinen Interpretationen von George Gershwin oder Radamés Gnattali. Neben seiner orchestralen Tätigkeit widmet er sich intensiv kollaborativen Projekten: Im Jahr 2022 formierte er gemeinsam mit André Mehmari, Salomão Soares und Tiago Costa das Quartett „Rosa dos Ventos“, welches die vier profiliertesten brasilianischen Pianisten der Gegenwart auf einer Bühne vereint.
Auch als Aufnahmekünstler hat Hercules Gomes ein facettenreiches Werk geschaffen. Sein Debütalbum Pianismo (2013) definierte sein klangliches Universum aus brasilianischen Rhythmen, Jazz-Einflüssen und klassischer Technik. Es folgten thematische Alben wie No tempo da Chiquinha (2018) und Tia Amélia para Sempre (2020), mit denen er bedeutende Wegbereiterinnen der brasilianischen Musik ehrt. Mit seinem jüngsten Werk Sarau Tupynambá (2022) festigt er seinen Ruf als Virtuose, der den traditionellen Choro in die Moderne überführt.
Neben seiner konzertanten Tätigkeit gibt Hercules Gomes sein Wissen als Dozent in Workshops und Vorlesungen an die nächste Generation weiter. Durch seine technische Brillanz und seine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der brasilianischen Musikgeschichte inspiriert er heute Musiker weltweit, das reiche kulturelle Erbe Brasiliens am Klavier neu zu entdecken.
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Hercules Gomes hat seit seinem Deutschland-Debüt im Sendesaal Bremen im März 2025 ein beeindruckendes Jahr hinter sich: Als Solist konzertierte er mit den größten Orchestern Brasiliens und gab Konzerte in der Elbphilharmonie und beim Klavierfestival Ruhr.
Er bringt dieses Mal seine CD „Bremen solo“ mit, auf der ausschließlich eigene Kompositionen zu hören sind, erweitert das Programm jedoch um prägende Kompositionen Brasiliens zwischen Ernesto Nazareth, Chiquinha Gonzaga und Hermeto Pascoal in eigenen komplexen Arrangements.
Hercules Gomes – Klavier
Seine Karriere ist geprägt von einer beeindruckenden Präsenz auf internationalen Bühnen. So gastierte er bei renommierten Festivals wie dem Jazz Plaza in Havanna, dem Festival Piano, Piano in Buenos Aires sowie dem Brazilian Music Institute in Miami. In Brasilien ist er regelmäßiger Gast bei Großereignissen wie dem MIMO Festival oder dem Winterfestival von Campos do Jordão. Seine künstlerische Exzellenz wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Preis „Nabor Pires de Camargo“ und dem „Prêmio MIMO Instrumental“, der gezielt herausragende Talente der Instrumentalmusik würdigt.
Als Solist arbeitet Gomes mit führenden Orchestern weltweit zusammen. Einladungen führten ihn zum Jerusalem Symphony Orchestra, zum Philharmonischen Orchester von Montevideo sowie zum Sinfonieorchester der USP (OSUSP). Sein Repertoire schlägt dabei gekonnt die Brücke zwischen Klassik und Moderne, etwa bei seinen Interpretationen von George Gershwin oder Radamés Gnattali. Neben seiner orchestralen Tätigkeit widmet er sich intensiv kollaborativen Projekten: Im Jahr 2022 formierte er gemeinsam mit André Mehmari, Salomão Soares und Tiago Costa das Quartett „Rosa dos Ventos“, welches die vier profiliertesten brasilianischen Pianisten der Gegenwart auf einer Bühne vereint.
Auch als Aufnahmekünstler hat Hercules Gomes ein facettenreiches Werk geschaffen. Sein Debütalbum Pianismo (2013) definierte sein klangliches Universum aus brasilianischen Rhythmen, Jazz-Einflüssen und klassischer Technik. Es folgten thematische Alben wie No tempo da Chiquinha (2018) und Tia Amélia para Sempre (2020), mit denen er bedeutende Wegbereiterinnen der brasilianischen Musik ehrt. Mit seinem jüngsten Werk Sarau Tupynambá (2022) festigt er seinen Ruf als Virtuose, der den traditionellen Choro in die Moderne überführt.
Neben seiner konzertanten Tätigkeit gibt Hercules Gomes sein Wissen als Dozent in Workshops und Vorlesungen an die nächste Generation weiter. Durch seine technische Brillanz und seine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der brasilianischen Musikgeschichte inspiriert er heute Musiker weltweit, das reiche kulturelle Erbe Brasiliens am Klavier neu zu entdecken.
Copyright Text & Bild: Sendesaal
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Veranstaltungsort
Bremen, 28329 Google Karte anzeigen
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