Die Queer-Performance-Legende Katy Baird hat das letzte Jahrzehnt damit verbracht, dem Vergnügen nachzujagen und dem Chaos einen Sinn abzugewinnen.
Mit treibendem Techno, persönlichem Filmmaterial und messerscharfem Humor deckt »Get Off« schonungslos auf, wonach wir uns sehnen, was wir verbergen, und wie weit wir gehen, um in einer Welt, die niemals zur Ruhe kommt, noch etwas zu fühlen.
Das ist kein Theater für schwache Nerven. Es ist ein Beichtstuhl mit Bassline. Eine Party am Rande des Zusammenbruchs. Ein roher, witziger und schmerzhaft ehrlicher Trip durch Verlangen, Zerstreuung und Überleben.
Über die Künstler*in:
Katy Baird ist Künstlerin und Aktivistin und findet sich häufig in bizarren Situationen wieder, die sie selbst herbeigeführt hat. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht der Wunsch, einen gemeinsamen Raum zu schaffen, der zugleich einladend und radikal sein kann.
Sie ist bei Live-Art-Festivals und in Spielstätten ebenso aufge- treten wie auf Partys in besetzten Häusern, in Clubs und auf Raves. Ihre erste für die Theaterbühne entwickelte Performance »Workshy«, ein Stück über Arbeit und die Dinge, die wir für Geld tun, gastierte weltweit in mehr als 30 Städten. Seit 2016 ist sie Artist in Residence im queeren Londoner Nachtclub Knickerbocker. Ihre jüngste Performance »Get Off« feierte im Oktober 2023 im Rahmen des Transform Festivals Premiere. Die Arbeit ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem Kunstzentrum CAMPO.
Katy bezeichnet sich selbst stolz als »old, queer, fat, femme deviant« und lebt derzeit in Hastings, East Sussex. Ihre absolute Lieblingskritik zu ihrer Arbeit stammt aus dem Vice Magazine: »Als ich da halb betrunken in einem muffigen, dunklen Theaterraum bei einer Edinburgh-Fringe-Performance saß und zusah, wie jemand in ein Weinglas pisste und es dann austrank, kann ich ehrlich sagen: Ich … habe … mich … noch … nie … lebendiger … gefühlt.«
Sprache Englische Lautsprache mit Untertiteln in deutscher Schriftsprache.
Sensorische Reize Auf der Bühne wird auf einem hohen Energielevel performt. Die Performance enthält Bühnennebel (Haze), atmosphärische Effekte, Blackouts, Stroboskop-Lichteffekte, großformatige Projektionen sowie laute Geräusche und Musik. Die Performance ist körperlich intensiv und energiegeladen.
Räumlichkeiten Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.
Inhaltshinweis:
Die Performance thematisiert Zerstreuung, Exzess, Hedonismus, Konsum sowie Macht- und Klassenverhältnisse. Sie untersucht, wie diese Kräfte individuelle und kollektive Erfahrungen prägen.
An verschiedenen Stellen der Aufführung wird das Publikum einbezogen, auch in Form von Interaktionen mit einzelnen Zuschauer*innen. Die Teilnahme ist vollkommen freiwillig.
Die Performance enthält Nacktheit, visuelle Darstellungen von Drogenkonsum, Stuhlgang und Fäkalien.
Relaxed Performance:
Die Vorstellung findet als Relaxed Performance statt. Das bedeutet:
Du kannst den Saal jederzeit verlassen und wieder betreten.
Es gibt einen betreuten Rückzugsort, falls du eine Pause brauchst.
Es wird zu keinem Zeitpunkt vollständig dunkel im Saal.
Es ist erlaubt, während der Vorstellung Geräusche zu machen und auf das Erlebte zu reagieren.
Über die Veranstaltung:
Die Queer-Performance-Legende Katy Baird hat das letzte Jahrzehnt damit verbracht, dem Vergnügen nachzujagen und dem Chaos einen Sinn abzugewinnen.
Mit treibendem Techno, persönlichem Filmmaterial und messerscharfem Humor deckt »Get Off« schonungslos auf, wonach wir uns sehnen, was wir verbergen, und wie weit wir gehen, um in einer Welt, die niemals zur Ruhe kommt, noch etwas zu fühlen.
Das ist kein Theater für schwache Nerven. Es ist ein Beichtstuhl mit Bassline. Eine Party am Rande des Zusammenbruchs. Ein roher, witziger und schmerzhaft ehrlicher Trip durch Verlangen, Zerstreuung und Überleben.
Über die Künstler*in:
Katy Baird ist Künstlerin und Aktivistin und findet sich häufig in bizarren Situationen wieder, die sie selbst herbeigeführt hat. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht der Wunsch, einen gemeinsamen Raum zu schaffen, der zugleich einladend und
radikal sein kann.
Sie ist bei Live-Art-Festivals und in Spielstätten ebenso aufge-
treten wie auf Partys in besetzten Häusern, in Clubs und auf
Raves. Ihre erste für die Theaterbühne entwickelte Performance
»Workshy«, ein Stück über Arbeit und die Dinge, die wir für Geld tun,
gastierte weltweit in mehr als 30 Städten. Seit 2016 ist sie Artist in
Residence im queeren Londoner Nachtclub Knickerbocker. Ihre jüngste Performance »Get Off« feierte im Oktober 2023 im Rahmen des Transform Festivals Premiere. Die Arbeit ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem Kunstzentrum CAMPO.
Katy bezeichnet sich selbst stolz als »old, queer, fat, femme deviant« und lebt derzeit in Hastings, East Sussex. Ihre absolute Lieblingskritik zu ihrer Arbeit stammt aus dem Vice Magazine: »Als ich da halb betrunken in einem muffigen, dunklen Theaterraum bei einer Edinburgh-Fringe-Performance saß und zusah, wie jemand in ein Weinglas pisste und es dann austrank, kann ich ehrlich sagen:
Ich … habe … mich … noch … nie … lebendiger … gefühlt.«
katybaird.com ↗
Trailer auf vimeo
Info zur Brarrierefreiheit:
Dauer
60 Minuten ohne Pause.
Sprache
Englische Lautsprache mit Untertiteln in deutscher Schriftsprache.
Sensorische Reize
Auf der Bühne wird auf einem hohen Energielevel performt.
Die Performance enthält Bühnennebel (Haze), atmosphärische Effekte, Blackouts, Stroboskop-Lichteffekte, großformatige Projektionen sowie laute Geräusche und Musik. Die Performance ist körperlich intensiv und energiegeladen.
Räumlichkeiten
Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.
Inhaltshinweis:
Die Performance thematisiert Zerstreuung, Exzess, Hedonismus, Konsum sowie Macht- und Klassenverhältnisse. Sie untersucht, wie diese Kräfte individuelle und kollektive Erfahrungen prägen.
An verschiedenen Stellen der Aufführung wird das Publikum einbezogen, auch in Form von Interaktionen mit einzelnen Zuschauer*innen. Die Teilnahme ist vollkommen freiwillig.
Die Performance enthält Nacktheit, visuelle Darstellungen von Drogenkonsum, Stuhlgang und Fäkalien.
Relaxed Performance:
Die Vorstellung findet als Relaxed Performance statt. Das bedeutet:
Du kannst den Saal jederzeit
verlassen und wieder betreten.
Es gibt einen betreuten Rückzugsort,
falls du eine Pause brauchst.
Es wird zu keinem Zeitpunkt
vollständig dunkel im Saal.
Es ist erlaubt, während der
Vorstellung Geräusche zu machen und
auf das Erlebte zu reagieren.
Details
Veranstaltungsort
Bremen, 28201 Google Karte anzeigen
Veranstalter
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