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SUMMARY:Klavierabend in der Glocke im Rahmen des Musikfests Bremen
DESCRIPTION:György Ligeti: Fanfares (aus Etudes pour piano\, premier livre)\nLudwig van Beethoven: Sonaten Nr. 14 cis-Moll op. 27/2 »Mondschein« und Nr. 21 C-Dur op. 53 »Waldstein«\nFrédéric Chopin: Nocturnes op. 27\nMaurice Ravel: »Alborada del gracioso« (aus »Miroirs«)\nClaude Debussy: Rêverie\nFederico Mompou: Glossa über »Au clair de la lune«\nIsaac Albéniz: »El Puerto« (aus »Iberia«\, erstes Heft)\nFranz Liszt: Rhapsodie espagnole S. 254 \nDer Gewinn des Chopin-Klavierwettbewerbs in Warschau katapultierte Bruce Liu 2021 an die Spitze der internationalen Musikszene. Gefeiert für sein »atemberaubend schönes Spiel« (BBC Music Magazine)\, reißt der junge chinesisch-kanadische Pianist mit den »Fingern eines Magiers« (Le Monde) seitdem sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Chopin ist natürlich auch Teil seines Bremen-Debüts\, aber eingebettet in ein Programm\, das den Entwicklungen der Klaviermusik vom 19. zum 20. Jahrhundert nachspürt. Ohne Beethovens wegweisende »Waldstein-Sonate« hätte es wohl nie die halsbrecherische Virtuosität von Franz Liszts Rhapsodie espagnole gegeben\, während Maurice Ravel und Claude Debussy mit ihrer subtilen Brillanz flirrende Schlüsselwerke des französischen Impressionismus schufen. Mit seiner phänomenalen Spieltechnik und exquisiten Anschlagskultur sowie seinem Gespür für wechselnde Farb- und Klangnuancen kann Bruce Liu einmal mehr den Stellenwert des Klavierspiels in seinem Leben verdeutlichen: »Musik hat eine Kraft\, die mir hilft\, in meiner Seele klar Schiff zu machen« – nur zu! \nCopyright Text: Musikfest Bremen – vielen Dank für die Ticketspende
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SUMMARY:Barockes Feuerwerk in der Glocke im Rahmen des Musikfests Bremen
DESCRIPTION:Antonio Vivaldi: Concerti e-Moll RV 134\, h-Moll op. 3/10 RV 580 (aus »L’estro armonico«) und Es-Dur op. 8/5 RV 253 »La tempesta di mare«\, Opernarien aus »La Griselda« RV 718\, »Bajazet« RV 703\, »Ottone in villa« RV 729\, »Il Giustino« RV 717 und »L’Olimpiade« RV 725\nJoseph Haydn: »Arianna a Naxos« Hob. XXVIb:2 \nEgal\, wo sie auftritt – der Jubel ist ihr sicher. Denn wie Julia Lezhneva die halsbrecherischsten Koloraturen mit der größten Natürlichkeit singt\, grenzt bisweilen an ein Wunder. Die von der im Pazifik gelegenen russischen Insel Sachalin stammende Sopranistin ist ein Phänomen! Mit erst 21 Jahren hatte sie bei den Salzburger Festspielen 2010 ihren Durchbruch und feiert seitdem vorwiegend im barocken Repertoire Triumphe. Nachdem sie bei ihrem Musikfest-Debüt 2024 ein wahres Feuerwerk gezündet hatte\, schwärmte die Kritikerin der Nordsee-Zeitung von einer »Sternstunde für Bremerhaven«. Ob hochvirtuose oder innig-beseelte Arien von Vivaldi und Haydn\, mit ihrem warm timbrierten\, kristallklar strahlenden Sopran wird bei Julia Lezhneva jede Verzierung dank ausgefeilter Technik zu einem Kraftwerk der Emotionen. Mit Il Giardino Armonico hat sie eines der weltweit führenden Barockensembles an ihrer Seite\, das mit seinem hellwachen zupackend-expressiven wie einfühlsamen Spiel der perfekte Partner ist. \nCopyright Text: Musikfest Bremen – vielen Dank für die Ticketspende
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SUMMARY:Also sprach Zarathustra- Ein Urknall! // 1.Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Anton Webern   (1883–1945)  Passacaglia\, op. 1 \n William Walton   (1902–1983)  Violinkonzert \n Richard Strauss   (1864–1949)  Also sprach Zarathustra\, op. 30 \n\n\nBesetzung\n Marko Letonja   —   Dirigat \n Frank Peter Zimmermann   —   Violine \n\n\n\n\n\nEs ist eine Art musikalischer Urknall: Aus einem winzigen Motiv entwickelt Richard Strauss in seiner Symphonischen Dichtung Also sprach Zarathustra einen der ikonischsten Anfänge der Musikgeschichte. Hier werden die ganz großen Dinge des Lebens verhandelt: Es geht um Gut und Böse\, um den Anfang allen Seins\, den Sinn des Lebens. Ein angemessener Beginn für die neue Spielzeit\, bei dem mit Anton Weberns Passacaglia op. 1 noch ein ganz anderer (Neu)Anfang im Mittelpunkt steht. Weberns erstes veröffentlichtes Werk sprengt die Grenzen der Spätromantik und ist ein Aufbruch zu neuen Ufern. Mit einem üppigen Orchesterapparat und ebenso überbordender wie feinziselierter Klangwucht katapultiert Webern das altehrwürdige Genre der Passacaglia in neue Sphären. Noch in reinsten hochromantischen Gefilden bewegt sich dagegen William Waltons Violinkonzert. Der weltbekannte Geiger Frank Peter Zimmermann\, gern gesehener Gast bei den Bremer Philharmonikern\, wird hier für opulenten britischen Wohlklang sorgen.
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SUMMARY:Also sprach Zarathustra // 1. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Richard Strauss   (1864–1949)  Also sprach Zarathustra op. 30 \n\n\nBesetzung\n Marko Letonja   —   Dirigat \n\n\n\n\n\nWer kennt ihn nicht\, diesen schon ikonischen Anfang: Drei aufsteigende Töne\, ein majestätischer Klang\, Gänsehaut pur. Richard Strauss‘ Symphonische Dichtung Also sprach Zarathustra ist zum Soundtrack eines Jahrhunderts und der Zukunft geworden\, der überall seine Spuren hinterlassen hat – in der Musikgeschichte\, aber auch in Filmen wie „2001“ von Stanley Kubrick\, der l.ngst selbst zum Klassiker avanciert ist. Für eine musikalische Druckbetankung nach der Arbeit ist eine Portion Zarathustra genau das Richtige!
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SUMMARY:Beethoven und Walzertakt // 2. Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Ludwig van Beethoven   (1770–1827)  Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 \n Richard Strauss   (1864–1949)  Suite aus Der Rosenkavalier op. 59 \n Maurice Ravel   (1875–1937)  La Valse \n\n\nBesetzung\n Natalia Ponomarchuk   —   Dirigat \n Alexander Krichel   —   Klavier \n\n\n\n\n\nKomponisten werden einfach nicht rechtzeitig fertig. So lautet ein gern kolportiertes Vorurteil gegenüber dieser Zunft. Im Falle von Ludwig van Beethovens drittem Klavierkonzert stimmt das allerdings. Der Komponist spielte die Uraufführung seines neuen Werkes aus dem noch feuchten Manuskript. Auf dem Papier: „unverständliche ägyptische Hieroglyphen“ wie Zeitgenossen berichten – Notizen\, noch dazu in Beethovens berühmtberüchtigter\, kaum lesbarer Sauklaue. Den Rest improvisierte der Komponist einfach. Nach Beethovens Drittem geht es im Dreiertakt weiter: Wie kaum ein anderer Tanz hat der Walzer Musikgeschichte geschrieben. Richard Strauss hat ihm in seiner Oper Der Rosenkavalier ein Denkmal gesetzt und das muntere Durcheinander an amourösen Verwicklungen und delikatem Durcheinander später mit einer Suite in Konzertform gebracht. Mit einer opulenten Orchesterbesetzung geht Strauss in die Vollen\, ebenso wie Maurice Ravel in seinem Poème choréographique La Valse. Hier wird der Walzer mit rhythmischer Eleganz und überwältigendem Klangfarbenreichtum zur ultimativen Apotheose transformiert.
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SUMMARY:Soirée mit Mozart und Debussy // 2. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Wolfgang Amadeus Mozart   (1756–1791)  Serenade für Streicher in C-Dur KV 525 “Eine kleine Nachtmusik” \n Claude Debussy   (1862–1918)  Les Nocturnes \n\n\nBesetzung\n Juya Shin   —   Dirigat und Moderation \n Kammerchor der Hochschule für Künste Bremen \n\n\n\n\n\nMozarts kleine Nachtmusik ist ein Klassiker. Seinerzeit war sie allerdings kaum mehr als Gelegenheitsmusik\, die ausschließlich der Unterhaltung diente. Das mag abwertend klingen. doch tatsächlich war Gelegenheitsmusik\, also Musik\, die für einen konkreten Anlass geschaffen wurde – immer weit verbreitet und geschätzt. Gänzlich anlasslos sind dagegen Debussys Nocturnes. Es sind Charakterstücke voller subtiler Klänge. Um diese zu hören\, gibt es immer eine Gelegenheit.
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SUMMARY:Liebeskummer à la Mahler und Berlioz // 3. Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Mélanie Bonis   (1858–1937)  Trois Femmes de Légende \n Gustav Mahler   (1860–1911)  Lieder eines fahrenden Gesellen \n Hector Berlioz   (1803–1869)  Symphonie fantastique op. 14 \n\n\nBesetzung\n Corinna Niemeyer   —   Dirigat \n Birger Radde   —   Bariton \n\n\n\n\n\nDrei starke Frauen portraitiert die französische Komponistin Mel Bonis in ihrem Werk Trois Femmes de Légende: Kleopatra\, Ophelia und Salome. Bonis selbst war auch eine starke Frau\, die den Konventionen ihrer Zeit trotzen musste\, um als Komponistin arbeiten zu können. Der Preis\, den sie dafür bezahlen musste\, war hoch: Ihre musikalische Karriere wurde vom Ehemann ausgebremst. Nur die Musik bedeutete Freiheit für sie. Heute erfährt Bonis endlich mehr und mehr jene Wertschätzung\, die ihr zu Lebzeiten verwehrt geblieben ist. \nÜber mangelnde Wertschätzung brauchte sich Gustav Mahler nicht beklagen\, gleichwohl blieb auch er von den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens nicht verschont. Seine Lieder eines fahrenden Gesellen entstanden unter dem Einfluss heftigen Liebeskummers. Des Komponisten Seelenpein wird hier zum Katalysator\, das Komponieren zum Verdrängungsprozess. Das Ergebnis ist ein Spagat zwischen einer realen und einer Traumwelt. Dort ist Hector Berlioz‘ Symphonie fantastique angesiedelt\, eine im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Geschichte. Hier findet sich das pralle Leben: melancholische Träumerei und unbändige Freude\, delirierende Leidenschaft und Tränen.
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SUMMARY:Exploring Schumann - Musik als Therapie // 4.Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Wolfgang Amadeus Mozart   (1756–1791)  Ouvertüre zur Oper Idomeneo KV 366 \n Leonard Bernstein   (1918–1990)  Serenade \n Robert Schumann   (1810–1856)  Symphonie Nr. 2 in C-Dur op. 61 \n\n\nBesetzung\n Jonathan Stockhammer   —   Dirigat \n Usha Kapoor   —   Violine \n\n\n\n\n\n„Man wird reich beschenkt\, wenn man Schumann ernst nimmt“\, hat der Oboist und Dirigent Heinz Holliger einmal gesagt. Das wird Jonathan Stockhammer zweifelsohne tun. Der Dirigent ist zum wiederholten Mal Gast in Bremen und wird seine stilistische Vielseitigkeit mit der Eröffnung des Schumann-Zyklus einmal mehr unter Beweis stellen. Zum Auftakt dirigiert er Robert Schumanns zweite Symphonie\, ein zutiefst optimistisches Werk\, dem man es nicht anhört\, dass es während einer tiefen Depression entstanden ist. Für Schumann war es eine Art Therapie\, nach der es ihm tatsächlich besser ging. \nDie Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Idomeneo entführt in die griechische Mythologie. Es geht um Götter\, Monster und Konflikte – und natürlich um gute Unterhaltung. Die ist auch bei Leonard Bernsteins Serenade garantiert. Hier wird es aber auch philosophisch\, denn das Werk basiert auf Platons Symposion\, was so viel wie Gastmahl oder Trinkgelage heißt. Gedanken und Argumente der Redner werden zu musikalischen Disputen. In diesem Sinne: Prost!
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SUMMARY:Exploring Schumann - Die Rheinische // 5. Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:  \n\n\n\n\n\nProgramm\n Wolfgang Amadeus Mozart   (1756–1791)  Ouvertüre zur Oper Don Giovanni KV 527 \n John Williams   (1932–heute)  Konzert für Violoncello und Orchester \n Robert Schumann   (1810–1856)  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 \n\n\nBesetzung\n Eckart Runge   —   Violoncello \n Überraschungsdirigat \n\n\n\n\n\nWas wäre ein Film ohne Musik? Ziemlich langweilig vermutlich. Aber Musik ohne Film? Gibt es natürlich jede Menge\, John Williams‘ Cellokonzert etwa. Der amerikanische Komponist kann beides: den großen Soundtrack für die Leinwand\, aber auch das musikalische Drama auf dem Podium. Komponiert wurde das Werk für Cellolegende Yo-Yo Ma\, aber für Solist Eckart Runge sind diese Fußstapfen alles andere als zu groß\, im Gegenteil. Das hat der ehemalige Cellist des Artemis Quartetts schon mehrfach auf der Bühne der Glocke unter Beweis gestellt. \nFilmreif ist auch die turbulente Handlung in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Don Giovanni. Die Ouvertüre ist Drama pur: musikalisches Abstract und Einstimmung zugleich\, in diesem Fall auf ein Konzert\, das mit Robert Schumanns dritter Symphonie\, der sogenannten „Rheinischen“\, einen gelungenen Abschluss findet. Schumann befand sich damals auf dem Höhepunkt seines Schaffens und Wirkens als Düsseldorfer Generalmusikdirektor. So richtig filmreif – und tragisch – wurde sein Leben allerdings erst danach. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Kopfkino mit Schostakowitsch // 3. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Dmitrij Schostakowitsch   (1906–1975)  Gadfly Suite op. 97a \n\n\nBesetzung\n Alpesh Chauhan   —   Dirigat und Moderation \n Matthias Berkel   —   Co-Moderation & Übersetzung \n\n\n\n\n\nMusik\, die sofort das Kopfkino in Gang setzt – so wirkt Schostakowitschs Gadfly Suite! Mal tänzelnd und charmant\, dann wieder melancholisch und tief berührend: Schostakowitsch baut in dieser Suite ganze Welten aus Klang. Man hört heimliche Romanzen und pure Sehnsucht in Tönen\, spürt den Wind auf endlosen Feldern und merkt plätzlich\, wie das Herz im Rhythmus der Musik mitschwingt. Kein Wunder: Ursprünglich war das Ganze Filmmusik – die aber auch ohne Leinwand funktioniert.
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SUMMARY:Exploring Schumann - Innigste Gefühlswelten // 6.Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Wolfgang Amadeus Mozart   (1756–1791)  Ouvertüre zum Singspiel Die Entführung aus dem Serail KV 384 \n John Williams   (1932–heute)  Saxophon Concerto \n Philip Glass   (1937–heute)  The Triumph of the Octagon \n Robert Schumann   (1810–1856)  Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 \n\n\nBesetzung\n Asya Fateyeva   —   Saxophon \n Überraschungsdirigat \n\n\n\n\n\nEin spannender Streifzug durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte: Von der geistvollen Energie Mozarts\, der mit seiner Ouvertüre zu Die Entführung aus dem Serail den Esprit der Wiener Klassik in funkelnden Klängen erweckt\, führt das Programm mitten in die faszinierende Klangwelt der Moderne. \nJohn Adams\, der 2027 seinen 80. Geburtstag feiert\, präsentiert mit seinem Saxophonkonzert eine faszinierende Verbindung aus Jazz\, Minimal Music und orchestraler Opulenz – ein Werk voller rhythmischer Raffinesse und leuchtender Klangfarben. Auch Philip Glass\, der 90 Jahre alt wird\, ist mit The Triumph of the Octagon vertreten: ein von der Architektur des berühmten Castel del Monte inspiriertes hypnotisches Klanggebäude\, in dem klare Strukturen und fließende Bewegung zu musikalischer Architektur verschmelzen. \nDen Abschluss bildet Robert Schumanns vierte Symphonie d-Moll\, ein Meisterwerk romantischer Ausdruckskraft\, das in einem großen Bogen von zarter Innerlichkeit zu leidenschaftlicher Dramatik führt.
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SUMMARY:Zacharias meets Beethoven // 7. Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Ludwig van Beethoven   (1770–1827)  Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 \n Ludwig van Beethoven   (1770–1827)  Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 \n Ludwig van Beethoven   (1770–1827)  Geschöpfe des Prometheus  \n\nVariante von Christian Zacharias \n\n\n\n\nBesetzung\n Christian Zacharias   —   Dirigat und Klavier \n\n\n\n\n\nVorhang auf! Mit einer gewagten Geste beginnt die langsame Einleitung der ersten Symphonie von Ludwig van Beethoven: Gleich zu Anfang knallt er seinem Publikum einen schrägen Akkord um die Ohren und führt es auch noch mehrmals in die Irre. Was für ein Einstand für den damaligen Newcomer Beethoven! Auch das zweite Klavierkonzert war eine Premiere\, denn es ist vor dem ersten entstanden. Der Prozess der Entstehung zog sich nur so lange hin\, dass das später entstandene Opus zuerst erschien und aus dem ersten eben das zweite Klavierkonzert wurde. Hier stehen Mozart und Haydn noch Pate\, aber Beethoven ist schon unverkennbar Beethoven. Die Ballettmusik zu Die Geschöpfe des Prometheus wurde 1801 vollendet. Die Geschichte des Titans und Feuerbringers\, der zwei Figuren erschuf\, denen er mit dem von Zeus entwendeten Feuer Leben einhauchte\, ist eines der zentralen Themen der griechischen Mythologie. Beethovens Musik ist ein Schlüsselwerk\, das von dem Pianisten und Dirigenten Christian Zacharias in einer aufregend neuen Lesart präsentiert wird.
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SUMMARY:Dvořáks leidenschaftliches Klangdrama // 4. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Antonín Dvořák   (1841–1904)  Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 \n\n\nBesetzung\n Omer Ein Zvi   —   Dirigat & Moderation \n\n\n\n\n\nDvořáks siebte Symphonie ist ein echtes Klangdrama: Schon die ersten Takte ziehen mit einem dunklen\, spannungsgeladenen Thema in ihren Bann\, so als würde sich ein Vorhang zu einer packenden Geschichte äffnen. Hier hört man Dvořák von seiner ernsthaften\, leidenschaftlichen Seite – mit kraftvollen Ausbrüchen und zarten\, nachdenklichen Momenten\, die sich ständig abwechseln. Wer Brahms mag\, aber nach direkter Emotionalität mit Gänsehaut-Faktor sucht\, ist bei dieser Symphonie genau richtig.
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SUMMARY:Märchenhaft Romantisch // 5. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Felix Mendelssohn Bartholdy   (1809–1847)  Die erste Walpurgisnacht op. 60 MWV D 3 \n Robert Schumann   (1810–1856)  Der Königssohn op. 116 \n\n\nBesetzung\n Matthias Janz   —   Dirigat \n Sophie Harmsen   —   Mezzosopran \n Dovlet Nurgeldiyev   —   Tenor \n Sönke Tams Freier   —   Bassbariton \n Symphonischer Chor Hamburg \n\n  \nRomantische Klanggeschichten zum Feierabend: In Mendelssohn Bartholdys Erster Walpurgisnacht prallen heidnisches Brauchtum\, christliche Riten und nächtliches Spuktheater aufeinander – dramatisch\, geheimnisvoll und voller chorischer Energie. Schumanns Ballade Der Königssohn führt diese erzählerische Linie fort: eine packende Mischung aus Märchen\, Tragik und innerer Leidenschaft\, in der Stimme und Orchester gemeinsam eine dichte\, atmosphärische Welt entstehen lassen – voller Fantasie!
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SUMMARY:Die Seele Ungarns // 6. 5nachsechs Afterwork-Konzert
DESCRIPTION:Programm\n Zoltán Kodály   (1882–1967)  Tänze aus Galanta \n Zoltán Kodály   (1882–1967)  Variations on a Hungarian Folksong „The Peacock“ \n\n\nBesetzung\n Johanna Malangré   —   Dirigat und Moderation \n\n\n\n\n\nKodály verstand es meisterhaft\, Volksmusik in die Sprache der Klassik zu übersetzen. In den Tänzen aus Galanta feiert er die Erinnerung an seine Kindheit in der kleinen Stadt an der Donau\, wo Roma-Musiker die Menschen mit feurigen Csárdás-Melodien unterhielten. In den Variationen über das ungarische Volkslied Der Pfau entfaltet Kodály ein tiefgründigeres\, fast spirituelles Panorama. Beide Kompositionen zeigen einen kompromisslosen Humanisten – einen Komponisten\, der die ungarische Seele im Klang zum Leben erweckt.
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